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Die Grippewelle 2018 hat begonnen

Impfen ist jetzt noch sinnvoll


Wie kann ich mich jetzt noch vor der Grippe schützen?
Auch nach dem Ausbrechen der Grippewelle wird die Impfung noch empfohlen. Der Impfschutz baut sich innerhalb von rund zwei Wochen auf, die Grippewelle dauert meist mehrere Wochen. Die Impfung kann durch Hausärztin bzw. Hausarzt, Kinderärztin bzw. Kinderarzt, bei den Impfstellen des Gesundheitsdienstes der Stadt Wien, sowie im Rahmen der Impfaktion bei den Gesundheitszentren der WGKK (siehe unten) erfolgen. Regelmäßiges Händewaschen sowie das Meiden größerer Menschenansammlungen verringert die Gefahr sich anzustecken.

Wie kann ich mich über den Verlauf der Grippewelle informieren?
Die Entwicklung der Grippewelle 2018 in Wien kann auf der Website www.influenza.wien.at mitverfolgt werden. Der Grippemeldedienst der Stadt Wien veröffentlicht auf dieser Website regelmäßig Zahlen zu Grippeerkrankungen in Wien. Der Verlauf einer Grippesaison wird von der Aggressivität der verbreiteten Influenzaviren, aber auch vom Impfverhalten und dem Hygieneverhalten der Bevölkerung beeinflusst.

Wie unterscheiden sich Grippe und grippale Infekte?
Die echte Grippe bzw. Influenza ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die keinesfalls unterschätzt werden sollte. Besonders Babys, Schwangere, chronisch Kranke, Menschen über 50 Jahre, sowie Menschen, die viel Kontakt mit anderen Menschen haben, sollten sich jährlich gegen Grippe impfen lassen. „Vor allem Kleinkinder, ältere Menschen und chronisch Kranke erkranken oft schwer und müssen mit teilweise lebensbedrohlichen Komplikationen behandelt werden“, informiert Dr.in Barbara Zikulnig, Allgemeinmedizinerin im WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Nord.

Die Grippe-Impfung schützt vor der echten Grippe, der Influenza, aber nicht vor grippalen Infekten, die durch andere Viren ausgelöst werden. Die Influenza unterscheidet sich in ihrem Verlauf deutlich von diesen häufigen grippalen Infekten (Erkältungskrankheiten). Die Influenza beginnt plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gelenks- und Gliederschmerzen. Später folgt ein starker Husten. Es dauert je nach Schwere der Erkrankung bis zu drei Wochen bis die Patientinnen und Patienten wieder in die Schule bzw. zur Arbeit gehen können. Im Gegensatz dazu beginnen grippale Infekte in der Regel langsam über mehrere Tage mit Halsschmerzen und Schnupfen. Fieber, Kopf-, Gelenks- und Gliederschmerzen können, müssen aber nicht auftreten.

Wann sollte ich ärztliche Hilfe suchen?
Haben Sie den Verdacht an einer echten Grippe erkrankt zu sein, sollten Sie möglichst rasch Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt kontaktieren. Es ist wichtig, dass Sie vor allem in den ersten Tagen Bettruhe halten. Auch bei grippalen Infekten sollten Sie auf mögliche Komplikationen achten. Zu diesen zählen: Druck in der Stirn und unter den Augen, Husten mit eitrigem oder blutigem Auswurf, hohes, länger als drei Tage andauerndes Fieber. In diesen Fällen sollten Sie auf jeden Fall Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt um Rat fragen.

Gratis-Impfaktion in den Gesundheitszentren der WGKK

Ab sofort wird mitgebrachter Grippeimpfstoff gratis verabreicht!

Was muss man mitbringen?

  • Impfstoff gegen Grippe
  • e-card (bzw. die der Kinder)
  • Impfpass

Wo und wann kann man sich impfen lassen?