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Für welchen Zeitraum wird das Wochengeld gewährt?


Wichtig für die Berechnung der Fristen des Mutterschutzes ist der von der Ärztin/vom Arzt bestätigte voraussichtliche Entbindungstermin.

Wochengeld erhalten Sie grundsätzlich 

  • für die letzten acht Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin
  • am Tag der Geburt Ihres Kindes
  • für die ersten acht Wochen nach der Entbindung

Im Falle einer Früh-, Mehrlings- oder Kaiserschnittgeburt gebührt das Wochengeld für zwölf Wochen nach der Geburt.

Sollten Sie sich aufgrund einer Freistellung vom Fachärztin/arzt für Frauenheilkunde, Fachärztin/arzt für Innere Medizin, Amtsärztin/arzt oder Arbeitsinspektorat im vorzeitigen Mutterschutz befinden, so haben Sie bereits ab Ausstellungsdatum des Freistellungszeugnisses Anspruch auf Wochengeld.

Im Falle eines Beschäftigungsverbots nach § 13a Abs. 5 des Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetzes (ausschließlich für Dienstnehmerinnen in der Gastronomie relevant) haben Sie mit Beginn des Beschäftigungsverbotes Anspruch auf Wochengeld.