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Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Kaum sind die Temperaturen sommerlich, sind sie leider wieder zu sehen: Menschen mit Sonnenbrand!

Sonnencreme in Form eines Rufzeichens auf einem Rücken / Bildquelle: Kaspars Grinvalds/shutterstock.com

Der Sonnenbrand trägt seinen Namen zu recht: Die Sonne hat tatsächlich die Haut verbrannt. „Ein Sonnenbrand führt nicht nur zu Schmerzen, sondern schädigt die Haut nachhaltig. Mit jedem Sonnenbrand steigt das Risiko für die Entwicklung von Hautkrebs und verfrühter Hautalterung“, warnt Oberärztin Dr.in Katharina Wippel-Slupetzky, Hautärztin im WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Nord. Besonders schädlich sind Sonnenbrände in der Kindheit. Rechtzeitiges und gründliches Eincremen mit einem dem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutzmittel sowie das Meiden der prallen Sonne sind die besten Vorbeugungsmaßnahmen. Aber Achtung: Auch im Schatten kann man auf den Sonnenschutz nicht verzichten, auch hier treffen mindestens 50 Prozent der Sonnenstrahlen auf die Haut.

Was aber tun, wenn bereits ein Sonnenbrand entstanden ist?

„Ist die Haut rot, hitzt und schmerzt, helfen schmerzstillende Medikamente, kalte Umschläge und spezielle Pflegeprodukte wie After Sun Lotions“. Ganz wichtig ist es, aus der Sonne zu bleiben, bis der Sonnenbrand verschwunden ist“ rät OÄ Wippel-Slupetzky.

Wie bei jeder Verbrennung treten bei schweren Sonnenbränden auch Blasen, Schwellungen, starke Schmerzen und manchmal auch Fieber auf. Dann sollten Sie ärztliche Hilfe suchen.

Achtung: Wer zu lange ungeschützt in der Sonne ist, riskiert auch Schäden an den Augen und einen Hitzschlag. Kopfbedeckung und Sonnenbrille gehören daher immer auch in die Badetasche!

Mehr über den richtigen Sonnenschutz lesen Sie hier:
linkSchutz vor Hautkrebs: Schmieren, schmieren, schmieren!