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Kostenerstattung für Behandlungen im Ausland


Auch im Ausland sind Sie im Krankheitsfall abgesichert. In den meisten europäischen Ländern können Sie die dortigen VertragspartnerInnen in Anspruch nehmen. Sie müssen dazu lediglich die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) vorweisen, die sich auf der Rückseite der e-card befindet.

linkGültigkeit der EKVK im Ausland

Unterlagen für die Kostenerstattung

Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Krankenbehandlungskosten vorzufinanzieren und die erforderlichen Unterlagen (Original oder Duplikat) zum Zwecke der Kostenerstattung einzureichen.

In diesen Fällen benötigen wir die Unterlagen (Medikamentenverordnung, Apothekenrechnung und die saldierte Rechnung der Ärztin/des Arztes) - wenn möglich in deutscher oder englischer Sprache. Für eine problemlose Bearbeitung sind außerdem folgende Angaben unbedingt erforderlich:

  • Dienst- oder Urlaubsreise
  • Land und Währung
  • Stationäre oder ambulante Behandlung
  • Fachrichtung der Behandlerin/des Behandlers
  • Diagnose

Von der WGKK kann höchstens ein Kostenersatz in Höhe von 80 Prozent jener Kosten gewährt werden, die der WGKK bei Durchführung einer vergleichbaren Krankenbehandlung in Österreich entstanden wären (eine gesetzliche Sonderregelung besteht bei der Entsendung durch die Dienstgeberin/den Dienstgeber in das Ausland).

Wird jedoch Anstaltspflege in Anspruch genommen, gebührt ein Pflegekostenzuschuss in der Höhe von EUR 228,07 (2017) pro Tag.

Dieser Tagespauschalsatz verringert sich um 10 Prozent für Angehörige. Liegen die Kosten unter dem täglichen Pauschalsatz, wird nur der tatsächliche Aufwand ersetzt.

Kostenerstattung einreichen

linkAdressen und Formulare für die Einreichung