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Kostenerstattung für Medikamente (Heilmittel)

So kommen Sie bei Privatrezepten zu Ihrer Kostenerstattung


Privat- bzw. Klinikrezepte sollten vor dem Bezug des Heilmittels auf ein Kassenrezept umgeschrieben werden, damit eine Direktverrechnung mit der Apotheke erfolgen kann. Ihnen entstehen dadurch, abgesehen von der Rezeptgebühr (EUR 6,00), keine zusätzlichen Kosten.

linkUmwandlung eines Privatrezepts in ein Kassenrezept

Ohne diese Umwandlung müssen die Kosten der Medikamente von den Patientinnen/Patienten vorfinanziert werden. In einem solchen Fall können für privat gekaufte Medikamente 80 Prozent der Kosten, die der WGKK für das Heilmittel entstehen würden, im Wege der Kostenerstattung ersetzt werden. Voraussetzung: Bei der Verschreibung wurden die Richtlinien für ökonomische Verschreibweise eingehalten und es handelt sich um keine Privatverordnung einer Kassenärztin/eines Kassenarztes (Kassenrezept mit dem Vermerk „privat“).

Unterlagen für die Kostenerstattung

  • Originalrezept (mit Namen der Patientin/des Patienten und Ausstellungsdatum)
  • Bezugsnachweis (Apothekenstempel und Preisangabe je Medikament auf dem Rezept oder der Apothekenrechnung)

Online-Antrag

Wenn Sie über die Handy-Signatur verfügen, können Sie die eingescannten Unterlagen auf MeineSV einreichen:

linkWahlarzt/-therapeut: Rechnung einreichen

Antrag mit Formular (Papier)

Die Antragsformulare erhalten Sie in allen WGKK-Außenstellen oder Sie drucken das entsprechende Formular hier aus:

linkAntragsformular für die Kostenerstattung im Inland für Wahlbehandler und Heilmittel (105.6 KB) 

linkAntragformular für die Kostenerstattung ärztlicher Hilfe im Ausland (127.6 KB) 

Den ausgefüllten Antrag samt Unterlagen (Honorarnote, etc.) können Sie:

  • persönlich in einer WGKK-Außenstelle  abgeben
    ODER
  • per Post einschicken an die
    Wiener Gebietskrankenkasse
    Wahlarzthilfe
    Wienerbergstraße 15-19, 1100 Wien
    linkvpv-wahlarzthilfe@wgkk.at 

    Fax für Kostenerstattung von Honorarnoten - Gruppe Wahlarzthilfe: +43 1 601 22-2315

Tipp

Es werden auch Duplikate, Kopien, Faxe sowie fotografierte, gescannte und gemailte Honorarnoten anerkannt. Bitte bewahren Sie aber die Originale für eine nachträgliche Prüfung 3 Jahre auf.

Überweisung des Geldes

Die Kostenerstattung wird auf das Konto der oder des Versicherten überwiesen. Angehörige erhalten den Kostenersatz nur in Ausnahmefällen auf das eigene Konto. Die Restkosten können Sie bei der Arbeitnehmerveranlagung (Lohnsteuerausgleich) angeben. Unter bestimmten Voraussetzungen wirken sich die Restkosten steuermindernd aus. Nähere Auskünfte dazu erfragen Sie bitte bei Ihrem zuständigen Finanzamt.