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WGKK ermöglicht Anstellung von ÄrztInnen

Sowohl Einzelordinationen als auch Gruppenpraxen können ab 2020 zur besseren Versorgung ÄrztInnen anstellen.


Der Vorstand der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) hat vor Kurzem grünes Licht für die Anstellung von ÄrztInnen in Vertragsordinationen gegeben. Basis dafür ist der österreichweite Gesamtvertrag, der im Herbst zwischen der Österreichischen Ärztekammer und dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger beschlossen und nun auf regionaler Ebene ergänzt worden ist. WGKK-Obmann Alois Bachmeier zeigt sich zufrieden: „Die Regelung gilt für Einzelordinationen genauso wie für Gruppenpraxen. Ziel ist es, durch die Anstellung von ÄrztInnen einen möglichst lückenlosen Betrieb zu gewährleisten, der den PatientInnen zugute kommt.“ Nachsatz: „Diese neuen Chancen der flexiblen Zusammenarbeit sollten auch die Gründung von Primärversorgungseinrichtungen in Zukunft deutlich erleichtern.“

Konkret ermöglicht die Vereinbarung, die mit Anfang 2020 in Kraft tritt, dass Mediziner sowohl zur Entlastung bei hohem PatientInnenaufkommen eingestellt werden können, als auch, um den Ordinationsbetrieb nachhaltig zu vergrößern. Kommt es zu einer echten Aufstockung, so sind damit entsprechend längere Öffnungszeiten vorgesehen – bei Einzelordinationen zumindest 25, bei einer 2er Gruppenpraxis mindestens 35 Wochenstunden. Grundsätzlich gilt die neue Regelung für alle Fachgruppen, mit speziellen Bestimmungen für die Bereiche Labor und Radiologie. Eine geplante Anstellung ist mit der WGKK sowie der Ärztekammer abzustimmen.

Bachmeier abschließend: „Es gibt bereits etliche Anfragen aus den unterschiedlichsten Fächern. Wir werden uns um eine rasche Umsetzung bemühen.“

Medienkontakt

Mag.a Evelyn Holley-Spieß
Wiener Gebietskrankenkasse, Teamleitung Unternehmenskommunikation
Tel.: +43 1 601 22-2254
linkevelyn.holley-spiess@wgkk.at