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Patientensicherheitstag im WGKK-Gesundheitsverbund war ein voller Erfolg

Hunderte BesucherInnen holten sich wertvolle Informationen und übten für ihre Gesundheit.


20.9.2019 - Das Hanusch-Krankenhaus und drei Gesundheitszentren der WGKK hatten am Tag der Patientensicherheit am 17. September erstmals zu vielfältigen Aktivitäten geladen und rund 300 Menschen nahmen das Angebot mit großem Interesse in Anspruch. Dr.in Elisabeth Zwettler, Ärztliche Direktorin der WGKK-Gesundheitsverbunds freut sich: „Ziel der Veranstaltungen war es, den Menschen interaktiv Wissen über Vorsorge, Abläufe im Gesundheitswesen aber auch zur Medikamentensicherheit, zur Ernährung und Unfallvermeidung zu vermitteln. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben mit viel Engagement diesen Tag gestaltet und können sich jetzt über einen großen gemeinsamen Erfolg des WGKK-Gesundheitsverbunds freuen“.

Impressionen


Als besondere Magneten im Hanusch-Krankenhaus erwiesen sich einerseits ein sechs Meter langes, begehbares Darmmodell andererseits die Führungen durch einen Operationssaal sowie das Sturzvermeidungstraining. Beim Gang durch das Darmmodell erklärten Ärztinnen und Ärzte den BesucherInnen welche gut- und bösartigen Veränderungen es im Darm gibt und wie diese bei einer Vorsorgekoloskopie erkannt und oft auch sofort behandelt werden können. In einem Operationssaal konnten BesucherInnen sogar am beweglichen OP-Tisch probeliegen.

Sicherheit im Operationssaal

Ein Operationsteam aus ÄrztInnen, PflegerInnen und OperationsassistentInnen demonstrierte, wie mit einem standardisierten Ablauf vor jeder Operation die Patientensicherheit im Hanusch-Krankenhaus erhöht wird. Dazu gehört das sogenannte Team-Time-Out wo alle Beteiligten nochmals innehalten und gemeinsam eine Checkliste durchgehen. Großen Anklang fand auch der „chirurgische Nahtkurs“, bei dem Interessierte unter der Anleitung von ChirurgInnen mit Handschuhen und chirurgischen Besteck selbst eine Naht knüpfen konnten – natürlich am Modell und nicht an PatientInnen.

Sturzvermeidung

Sehr aktiv ging es beim Sturzvermeidungstraining im Turnsaal zu. Die PhysiotherapeutInnen motivierten die BesucherInnen dazu ihren Gleichgewichtssinn zunächst mit einfachen Übungen zu testen und gaben Tipps wie dieser zu Hause trainiert werden kann.

Im Vortragssaal des Hanusch-Krankenhauses standen Themen wie Sexualität und Herzkrankheit, der sichere Umgang mit Gelenksendoprothesen, das Leben mit einem Herzschrittmacher und die Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas am Programm.

Bei den Informationsständen sowohl im Hanusch-Krankenhaus als auch in den Gesundheitszentren stieß der von den klinischen PharmazeutInnen angebotene Medikamenten-Check und die Ernährungsberatung durch die Diätologinnen auf großes Interesse. Viele BesucherInnen nahmen persönliche Empfehlungen für eine sichere Medikamenten-Einnahme und eine gesündere Ernährung mit nachhause. „Wichtig war es uns auch zu vermitteln, dass die Sicherheit im Gesundheitswesen eine Aufgabe für alle ist: für Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten und vor allem auch die Patientinnen und Patienten selbst“, betont Dr.in Esther Thaler, Leiterin des Qualitäts-und Risikomanagements im WGKK-Gesundheitsverbund.

Im WGKK-Gesundheitsverbund arbeiten das Hanusch-Krankenhaus und die fünf WGKK-Gesundheitszentren eng zusammen:

linkwgkk.at/gesundheitsverbund