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Gynäkologischer Ultraschall: Anlaufstelle für Beschwerden

Die WGKK übernimmt die Kosten für abdominalen und vaginalen Ultraschall. Einige VertragsärztInnen stellen trotzdem eine Rechnung aus.


22.7.2019 - Der gynäkologische Ultraschall ist seit 1. Juli 2019 eine Leistung der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK). Er kann bei allen Vertragsfachärztinnen und -ärzten und Vertragsgruppenpraxen für Gynäkologie von Patientinnen über die e-card in Anspruch genommen werden. Die WGKK übernimmt die Kosten sowohl für den abdominalen als auch für den vaginalen Ultraschall.

Einige VertragsärztInnen stellen trotz der neuen Regelung eine Rechnung aus.

Die gesetzliche Krankenversicherung deckt alle Ultraschalluntersuchungen ab, welche medizinisch angebracht sind, um einen Krankheitszustand zu behandeln oder festzustellen. Das heißt, dass der Ultraschall natürlich auch zur Abklärung von undefinierten Beschwerden und zum Ausschluss eines konkreten Krankheitsbildes im Rahmen der Früherkennung gemacht werden kann. Wenn der Ultraschall daher als Mittel zur Abklärung und daher auch als mögliche Früherkennung herangezogen wird, geht die WGKK davon, dass die/der behandelnde Gynäkologin/Gynäkologe dies als sinnvoll und medizinisch angebracht ansieht. Somit liegt ein medizinischer Grund vor, diese Untersuchung durchzuführen und die Kosten werden von der WGKK übernommen.

Sollten Sie trotz der Änderung etwas für den Ultraschall bezahlt haben, schildern Sie uns hier Ihren Fall: linkAllgemeine Anfrage stellen

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