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Neuer Aufnahmeprozess im Hanusch-Krankenhaus

Das Hanusch-Krankenhaus am Weg zum Prozessorientierten Krankenhaus


18.6.2019 - Das Hanusch-Krankenhaus der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) hat erfolgreich die zentrale Patientenaufnahme für geplante Operationen eingeführt. Dr.in Elisabeth Zwettler, Ärztliche Direktorin des Hanusch-Krankenhauses erklärt: „Der neue Aufnahmeprozess ermöglicht eine optimale Vorbereitung des stationären Aufenthalts sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für das Haus. Operationstermine werden rasch geplant, Termine für notwendige Voruntersuchungen für die Patientinnen und Patienten zentral koordiniert. Die eigentliche Aufnahme erfolgt in der Regel erst am Operationstag im neuen Operation-Aufnahmebereich“.

Der neue Aufnahmeprozess ist ein wichtiger Meilenstein in der stufenweisen Entwicklung des Hanusch-Krankenhauses zum Prozess-orientierten Krankenhaus (POK). WGKK-Obfrau Ingrid Reischl betont: „Das Hanusch-Krankenhaus ist das zweite Krankenhaus Österreichs, das eine klare Prozess-Orientierung umsetzt. Es beweist so einmal mehr, wie wichtig es als medizinisches Kompetenzzentrum der Sozialversicherung ist“.

Schritte zur geplanten Operation im Hanusch-Krankenhaus

Für den neuen Aufnahmeprozess wurden drei neue Bereiche im Hanusch-Krankenhaus geschaffen. In der „Operation-Aufnahmeplanung“ werden der stationäre Aufenthalt und notwendige Voruntersuchungen für die Patientinnen und Patienten im Haus oder in den WGKK-Gesundheitszentren koordiniert. Zirka fünf Werktage vor der Operation erfolgt in der „Operation-Freigabe“ eine abschließende Voruntersuchung. Dabei wird die Vollständigkeit aller Befunde ebenso wie die Operationstauglichkeit überprüft. Bei diesem Termin werden auch alle medizinischen und pflegerischen Aufnahmeformalitäten durchgeführt. Nimmt die Patientin/der Patient regelmäßig Medikamente, werden diese im Rahmen des „Med-Check“ durch eine klinische Pharmazeutin kontrolliert und es wird sichergestellt, dass alle benötigten Medikamente im Hanusch-Krankenhaus vorrätig sind. Einen Tag vor der Operation werden die Patientinnen und Patienten telefonisch vom Hanusch-Krankenhaus kontaktiert. An Hand einer Checkliste werden wichtige Punkte noch einmal abgeklärt. Am Telefon erfährt die Patientin bzw. der Patient auch zu welcher Uhrzeit sie bzw. er am nächsten Tag im Spital sein soll. So kann die Wartezeit im Krankenhaus auf die Operation möglichst kurz gehalten werden.

Am Operationstag selbst kommen die Patientinnen und Patienten zum vereinbarten Zeitpunkt in den neu geschaffenen „Operations-Aufnahmebereich“. Dabei handelt es sich um eine Station mit 13 Betten in freundlich eingerichteten Zimmern, die direkt neben dem zentralen Operationszentrum mit fünf Operationssälen liegt. Hier werden die Patientinnen und Patienten in Ruhe auf die Operation vorbereitet und dann direkt in den Operationssaal gebracht. Nach der Operation werden sie im Aufwachraum überwacht. Die Weiterbetreuung erfolgt je nach Operation entweder auf der Station oder bei tagesklinischen Eingriffen direkt im OP-Aufnahmebereich bis zur Entlassung am Abend. Durch diese Maßnahmen konnte für die Patientinnen und Patienten ein geregelter Ablauf geschaffen und eine Beruhigung des Stationsbetriebes vor allem am Vormittag erreicht werden.

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