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5 Tipps für gesundes Grillen

Würstel, deftige Saucen und Bauchfleisch: Das kommt vielen in den Sinn, wenn sie ans Grillen denken. Doch dabei muss ein Grillabend keine Kalorienbombe sein.

Gemüse-Fleisch-Spieße auf dem Grillrost / Bildquelle: zi3000/shutterstock.com

Die warmen Tage laden zu Aktivitäten im Freien ein. Oft wird dabei auch gegrillt. Viele stellen sich dabei die Frage, ob das durchzogene Fleisch, die Saucen und Beilagen nicht im Widerspruch zur angestrebten Freibad-Figur stehen. Doch keine Sorge: Es gibt kalorienarme Alternativen.

  1. Verwenden Sie am besten mageres Fleisch (Huhn oder Pute). Auch Karrees vom Schwein lassen sich gut grillen – ebenso Rinds- oder Schweinsfilets.

    Aber Achtung: Diese Fleischstücke sind rasch durch und können trocken werden. Am besten grillen Sie mageres Fleisch indirekt (also nicht direkt über der Flamme).

    Als Alternative zu Geflügel, Rind und Schwein bietet sich Fisch an. Auch er wird am besten nicht direkt über der Glut gegart.

    Für VegetarierInnen eignet sich Räuchertofu als Alternative zum Kalorien haltigen Grillkäse.

  2. Gemüse ist eine herrliche Grillbeilage. Sie können es in Scheiben oder Stücke schneiden und entweder alleine oder auf Spießen gesteckt zubereiten.

    Gut eignen sich Zucchini, Melanzani (vor dem Grillen ein bisschen einsalzen und Wasser ziehen lassen), Paprika, Paradeiser und Spargel.

    Am besten bereiten Sie das Gemüse in Grilltassen zu. So besteht keine Gefahr, dass das Gemüse in die Glut fällt und Sie benötigen auch weniger Öl. In dem Fall reicht aus, wenn Sie das Gemüse mit ein wenig Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und Kräutern (Rosmarin, Thymian, Basilikum oder Oregano) würzen.

    Auch Erdäpfel sind eine optimale Beilage. Sie können sie entweder kochen oder leicht vorgegart und in Alufolie gewickelt auf den Grill legen.

  3. Neben dem gegrillten Gemüse sind auch Salate eine ideale Beilage. Je nach Saison können Sie Grünen Salat, Paradeissalat oder auch Erdäpfelsalat anbieten. Verwenden Sie einfach Essig und Öl für die Marinade – so können Sie im Vergleich zu schweren Dressings mit Mayonnaise oder Sauerrahm Kalorien sparen.

  4. Verzichten Sie bei den Saucen – wie auch bei den Salatdressings – auf Mayonnaise und Sauerrahm. Alternativ können Sie Magertopfen und Naturjoghurt als Basis für die Dips verwenden. Topfen abgerührt mit frischen Kräutern passt herrlich zu Erdäpfeln und zum Gemüse. Zum Fleisch reichen Sie eine Joghurt-Sauce, die Sie mit kleingeschnittenen Gurkerl, etwas Senf, Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

  5. Beim Grillen werden oft Bier und Wein getrunken. Beides sind versteckte Kalorienbomben. Das heißt jetzt nicht, dass Sie gänzlich auf Alkohol verzichten müssen. Vielleicht ersetzten Sie aber das eine oder andere Bier oder Achterl durch ein Glas (Mineral)Wasser.