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WGKK bietet neue Fortbildung zur blutfettsenkenden Therapie für VertragsärztInnen an

ÄrztInnen erhalten unabhängiges Wissen und Punkte für ihr berufliches Fortbildungskonto


15.5.2019 - Erhöhte Cholesterinwerte gehören zu den häufigsten Gesundheitsrisiken in der Bevölkerung. Die Diagnose und Therapie erfolgt in der Regel in der allgemeinmedizinischen Praxis. Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) bietet ihren VertragsärztInnen für Allgemeinmedizin und Innere Medizin daher seit Kurzem eine kostenlose Fortbildung zur blutfettsenkenden Therapie in der eigenen Praxis an. Das Besondere an diesem Angebot der WGKK: Alle ÄrztInnen, die das Fortbildungsangebot in Anspruch nehmen, erhalten einen Punkt auf ihrem persönlichen Fortbildungskonto gutgeschrieben. Die WGKK hat sich dazu für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) der Österreichischen Ärztekammer als Fortbildungsanbieter akkreditiert. Die WGKK ist damit die erste Krankenkasse, die ihren VertragsärztInnen eine derartige DFP-Fortbildung anbieten kann.

Fortbildung in der Praxis

Für die Fortbildung kommt eine Ärztin bzw. ein Arzt der WGKK in die Praxis und informiert die ÄrztInnen zu diesem wichtigen Therapiegebiet. Vermittelt wird praxisrelevantes, pharmaunabhängiges Wissen zur Diagnostik, Risikoeinschätzung und optimalen Therapie bei erhöhten Cholesterinwerten. Angesprochen werden v.a. die Wirkung der zur Verfügung stehenden Medikamente sowie ihre Neben- und Wechselwirkungen. Im direkten Gespräch können auch individuelle Fragen ausführlich diskutiert werden.

Behandlungsqualität und Ökonomie

Entwickelt wurde das Fortbildungsangebot von der Abteilung Medizinische Behandlungsökonomie (MBÖ) der WGKK. Eine Kernaufgabe der Abteilung ist die Unterstützung und pharmaunabhängige Beratung der niedergelassenen VertragsärztInnen sowie SpitalsärztInnen zu Heilmitteln. Die MBÖ bietet den VertragsärztInnen persönliche Beratung sowie sorgfältig recherchierte und übersichtlich aufbereitete Materialien zu praxisrelevanten Themen (z.B. Diabetes mellitus, Antibiotika). Edith Brandner, Abteilungsleiterin der MBÖ: „Es ist erwiesen, dass mit steigender Behandlungsqualität längerfristig Kosten vermieden werden können, z.B. durch verhinderte Folgeerkrankungen. Das heißt, es gibt auch eine ökonomische Komponente. Behandlungsqualität und Ökonomie schließen sich nicht aus, sondern sind vielmehr zwei Seiten derselben Medaille“.

Die WGKK sieht neben der Vermittlung von praxisrelevantem Wissen und einer Stärkung der partnerschaftlichen Bindung zwischen VertragspartnerInnen und der Krankenkasse auch noch weitere Vorteile in der intensiven Beratungsleistung: „In Österreich herrscht ein äußerst hohes medizinisches Niveau. Mit den Gesprächen tragen wir unseren Teil dazu bei, dass sich die Behandlungsqualität weiterhin stetig verbessert, was letztlich unseren Versicherten zu Gute kommt“, so Silke Näglein, stellvertretende Ärztliche Direktorin der WGKK.

Medienkontakt

Wiener Gebietskrankenkasse
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Team Unternehmenskommunikation
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