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Krankentransport: Neue Regelungen ab 1. April 2019

Die wichtigsten Neuerungen für Patientinnen und Patienten, die in Wien einen Transport benötigen.


Mit 1. April 2019 wurde das Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetz (WRKG) geändert. Im Anschluss die wichtigsten Neuerungen für Patientinnen und Patienten, die in Wien einen Transport benötigen:

  1. Ab 1. April 2019 dürfen Transporte mit einer Krankentrage oder Transporte mit einem Tragsessel nur noch durch Blaulichtorganisationen durchgeführt werden. Den Vertragsfahrtendiensten/PKW-Transporten ist es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt, Patient/innen zu tragen bzw. diese Art von Transporten durchzuführen.
     
    Die Vertragsfahrtendienste/PKW-Transporte können von Versicherten bzw. ihren mitversicherten Angehörigen weiterhin in Anspruch genommen werden, wenn diese aufgrund ihrer Krankheit oder ihres Gebrechens nicht in der Lage sind, ein öffentliches Verkehrsmittel zu benützen. Können Versicherte (oder ihre mitversicherten Angehörigen) im eigenen Rollstuhl bzw. in einem zur Verfügung gestellten Rollstuhl sitzend transportiert werden, wird der Transport ebenfalls wie bisher von Vertragsfahrtendiensten/PKW-Transporten durchgeführt. 

    Zu erreichen sind die Vertragsfahrtendienste/PKW-Transporte unter der Rufnummer: +43 1 48 858.

  2. (Mit)Versicherte, die ab 1. April 2019 einen Transport benötigen, bei dem sie getragen werden müssen, wenden sich bitte an eine der folgenden Blaulichtorganisationen:
    • Samariterbund Wien, Telefon: +43 1 89 144
    • Wiener Rotes Kreuz, Telefon: +43 1 52 144
    • Johanniter-Unfallhilfe Österreich, Telefon: +43 1 47 600
    • Grünes Kreuz, Telefon: +43 1 148 49
    • Sozial Medizinischer Dienst, Telefon: +43 1 310 50 50

    Die Entscheidung, welcher Transport benötigt wird, trifft die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt.

  3. Übernahme der Kosten:
    Die Kosten von Transporten mittels Blaulichtorganisationen und Vertragsfahrtendiensten/PKW-Transporten werden von der WGKK übernommen, wenn
    • es um eine Beförderung aufgrund einer medizinischen Behandlung geht, die auf Kosten der WGKK in Anspruch genommen wird, und
    • die/der Betroffene einen aufrechten Versicherungsschutz hat und aufgrund der Erkrankung auch mit Begleitperson kein öffentliches Verkehrsmittel in Anspruch nehmen kann.