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Familienzeit nach dem Familienzeitbonusgesetz


Eine Familienzeit im Sinne des Familienzeitbonusgesetzes unterbricht die Beschäftigung.

 

Die sozialversicherungsrechtliche Absicherung während des Bezugs eines Familienzeitbonus wird aus dem Familienlastenausgleichsfonds bzw. dem Bundesbudget finanziert. Beiträge zur Betrieblichen Vorsorge fallen keine an.

 

Daher ist von der Dienstgeberin bzw. dem Dienstgeber dann eine Abmeldung von der Pflichtversicherung zu senden, wenn während der Familienzeit der Familienzeitbonus bezogen wird.

 

Die Besonderheiten bei dieser Abmeldung:

  • Das Feld „Beschäftigungsverhältnis Ende“ bleibt leer.
  • Der Abmeldegrund lautet „SV-Ende – Beschäftigung aufrecht“.

 

Da die Erwerbstätigkeit im Anschluss an die Familienzeit weitergeführt werden muss, ist wieder eine Anmeldung zur Pflichtversicherung notwendig.

 

In manchen Branchen ist im Kollektivvertrag eine Väterfrühkarenz geregelt. Beachten Sie bitte zu dieser Möglichkeit die entsprechenden Informationen über den Link unter „Mehr zum Thema“.