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Primar Priv.-Doz. Ing. Dr. Shahin Zandieh leitet die Radiologie und Nuklearmedizin im WGKK-Gesundheitsverbund

Primariat umfasst das Hanusch-Krankenhaus und die WGKK-Gesundheitszentren.


18.04.2018 - Primar Priv.-Doz. Ing. Dr. Shahin Zandieh (43) hat mit Jahresbeginn die Leitung des Zentralen Röntgeninstituts und der Nuklearmedizin im Hanusch-Krankenhaus der Wiener Gebietskrankenkasse übernommen. Gleichzeitig führt er nun auch die Fachbereiche Radiologie und Nuklearmedizin des WGKK-Gesundheitsverbundes, in dem das Hanusch-Krankenhaus und die WGKK-Gesundheitszentren Wien-Mariahilf, Wien-Süd und Wien-Nord vereint sind. Insgesamt sind in diesen Einrichtungen 24 Fachärztinnen und Fachärzte sowie 84 Radiologietechnologinnen und Radiologietechnologen beschäftigt. Primar Zandieh folgt auf Primar Univ.-Prof. Dr. Jörg Haller, der Ende 2017 in Pension gegangen ist.

Primar Priv.-Doz. Ing. Dr. Shahin Zandieh Primar Zandieh ist auf die Bereiche onkologische Diagnostik mit Hybridbildgebung (die Kombination verschiedener bildgebender Verfahren), kardiovaskuläre Diagnostik und die Diagnostik von Knochenerkrankungen spezialisiert. Daraus entstanden auch mehrere wissenschaftliche Publikationen u.a. gemeinsam mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Osteologie, das im Hanusch-Krankenhaus angesiedelt ist, sowie der Medizinischen Universität Salzburg.

Foto: Primar Priv.-Doz. Ing. Dr. Shahin Zandieh Fotocredit: WGKK/Ranzmaier

Enge Kooperation bringt hohe klinische Expertise

„Im Hanusch-Krankenhaus und in den WGKK-Gesundheitszentren stehen modernste Geräte für die bildgebende Diagnostik zur Verfügung. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den WGKK-Gesundheitseinrichtungen ist überall eine hohe klinisch-diagnostische Kompetenz gesichert“, betont Primar Zandieh. So wurden im Hanusch-Krankenhaus erst vergangenes Jahr ein neues PET-CT-Gerät sowie eine hochmoderne Brustbiopsie-Einheit in Betrieb genommen. Die fächerübergreifende Kooperation ist Primar Zandieh besonders wichtig. Das zeigt sich heute schon etwa im interdisziplinären Brustzentrum des Hanusch-Krankenhauses, an dem die Radiologie und u.a. die Abteilungen Gynäkologie, Chirurgie und die Medizinische Genetik beteiligt sind. Die WGKK-Gesundheitszentren bieten Mammographien im Rahmen des österreichischen Brustkrebsfrüherkennungsprogramms an.

Weitere zukünftige Schwerpunkte sollen sich aus der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit ergeben – etwa mit der Chirurgie, Urologie, Angiologie und Kardiologie. „Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung personalisierte und individualisierte Bildgebung. Ich will die molekulare Bildgebung im Haus etablieren und auch die fächerübergreifende klinische Forschung vorantreiben“, so Primar Zandieh.

Persönlicher Werdegang

Primar Priv.-Doz. Ing. Dr. Shahin Zandieh hat nach der Matura an der HTL für Informatik an der Universität Wien Medizin studiert und bereits seine Ausbildung zum Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin im Hanusch-Krankenhaus absolviert. Im Jahr 2017 habilitierte er sich an der Medizinischen Universität Salzburg im Fach Radiologie. Im Herbst 2018 wird er die Ausbildung zum Krankenhausmanager abschließen.

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