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Das gehört in die Reiseapotheke

Kleine Notfälle selbst behandeln

Symbolbild: Aufgeklappte Tasche mit Medikamenten / Bildquelle: Image Point Fr/shutterstock.com

Kleinere gesundheitliche Probleme können in jedem Urlaub auftreten. Mit einer sorgfältig zusammengestellten Reiseapotheke lassen sich diese in vielen Fällen selbst in den Griff bekommen. Natürlich hängt es vom Reiseziel ab, welche Medikamente in die Reiseapotheke gehören – wer in die Tropen reist, wird andere Medikamente benötigen als bei einem Urlaub in Österreich. MR Dr. Peter Traxler, Leiter des Betriebsärztlichen Dienstes des Hanusch-Krankenhauses rät: „Verlassen Sie sich auf Mittel, deren Anwendung und Dosierung Ihnen bekannt sind“. Als Standardausstattung für die Reiseapotheke empfiehlt der Allgemeinmediziner:

  • Fieberthermometer, Pinzette, Schere
  • Pflaster, Wundkompresse, Mullbinden, selbsthaftende elastische Fixierbinden
  • Haut-/Schleimhautdesinfektionsmittel
  • Insektenschutzmittel
  • Sonnenschutz und beruhigende Pflege bei Sonnenbrand
  • Durchfallmedikamente
  • Schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente
  • Mittel gegen Erbrechen und Reisekrankheit
  • Nasentropfen
  • Mittel gegen Allergien
  • Wund- und Heilsalbe
  • Breitbandantibiotikum, antibiotische Augen- und Ohrentropfen

Dazu kommen selbstverständlich Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen. Bei diesen ist darauf zu achten, dass größere Zeitverschiebungen den Einnahme-Rhythmus und die Wirkung stören. Dazu lassen Sie sich bitte vor der Reise von ihrer Ärztin, ihrem Arzt beraten. „Wichtig ist es auch, vor der Reise auf einen vollständigen Impfschutz zu achten“, erinnert Dr. Traxler. wgkk Dazu nennt der Allgemeinmediziner die Basisimpfungen wie Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Polio aber auch Hepatitis-A und -B sowie Masern, Mumps und Röteln. Diese gehören durch länderspezifische Impfungen wie z.B Gelbfieber, Typhus, Japan-B-Enzephalitis, Tollwut, Cholerea, Meningitis epidemica und FSME ergänzt.

MR Dr. Peter Traxler, Leiter des Betriebsärztlichen Dienstes des Hanusch-Krankenhauses