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Hat mein Kind vielleicht eine Allergie?

Auch schon die Kleinsten können etwa auf Pollen allergisch reagieren.

Symbolbild: Kleines Mädchen niest in Taschentuch / Bildquelle: wavebreakmedia/shutterstock.com

"Erste Hinweise auf eine Neigung zu Allergien zeigen sich oft schon im Säuglings- oder Kleinkindalter", sagt Kinderärztin Prim.a Univ.-Doz. Dr.in Claudia Wojnarowski-Pichlmüller, Ärztliche Leiterin des WGKK-Gesundheitszentrums Wien-Nord. Die Kinder leiden dann etwa an einer Neurodermitis – einem hartnäckigen, juckenden, nässenden oder trockenen Hautauschlag. "Auch wenn Kinder immer zur selben Jahreszeit – etwa im Frühling © wgkk – oder bei Kontakt mit Tieren Beschwerden haben, ist an eine mögliche Allergie zu denken", informiert die Kinderärztin. 

Die möglichen Symptome reichen von einer rinnenden oder verstopften Nase über tränende, juckende Augen bis zu Husten. An ein allergisches Asthma ist zu denken, wenn anfallsartiger Husten, pfeifende Atemgeräusche, ein Engegefühl in der Brust oder Atemnot auftritt.

Prim.a Univ.-Doz. Dr.in Claudia Wojnarowski-Pichlmüller

In vielen Fällen stecken Allergien auf Pollen, Tierhaare oder die Hausstaubmilbe hinter diesen Beschwerden. Hinter wiederkehrenden Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Bauchkrämpfen oder Übelkeit steckt in manchen Fällen eine Nahrungsmittelallergie oder eine Unverträglichkeit etwa auf Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose).

"Alle diese Symptome dürfen keineswegs verharmlost werden. Es sollte unbedingt ärztliche Hilfe gesucht werden", rät Prim.a Wojnarowski-Pichlmüller. Mit den heute verfügbaren Therapien können Allergien gut behandelt und gesundheitliche Spätfolgen vermieden werden.