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Case Management für Bezieher/innen von Rehabilitationsgeld

Für den Zeitraum des Bezuges von Rehabilitationsgeld werden Sie von speziell ausgebildeten Case Managerinnen und Case Managern der Wiener Gebietskrankenkasse begleitet.


Case Management ist eine individuelle, auf die jeweilige Person zugeschnittene Einzelberatung und Unterstützung für Menschen, die wegen einer schweren Krankheit oder eines Unfalles in eine schwierige Lebenssituation geraten sind. Durch das Case Management soll eine individuelle optimale Versorgung und besonders Hilfe zur Selbsthilfe gewährleistet werden.

Im Rahmen des Case Managements wird die rehabilitationsgeldbeziehende Person von der Case Managerin bzw. dem Case Manager kontaktiert und eingeladen. In einem Informationsgespräch wird der Bedarf an erforderlichen medizinischen und sonstigen Maßnahmen festgestellt und ein Versorgungsplan entwickelt. Dabei werden die vorhandenen Ressourcen der Person und deren soziales Umfeld mit berücksichtigt und in den Versorgungsplan eingebunden. Anschließend wird erhoben, ob der Versorgungsbedarf gedeckt werden konnte.

Case Manager greifen nicht in ärztliche Therapien ein. Sie übernehmen auch keine Aufgaben von Vertragspartnerinnen/Vertragspartnern oder Hilfsorganisationen, sie vermitteln lediglich die Kontakte. Das Angebot ist auch auf Leistungen, die bewilligt werden können  und/oder finanzierbar sind, beschränkt. Case Manager/innen haben auch keinen Einfluss auf die Bewilligung einer Leistung.

Die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Person wird nicht beschränkt.

Die rehabilitationsgeldbeziehende Person ist verpflichtet, an der Umsetzung der medizinischen Maßnahmen zur Erlangung ihrer Arbeitsfähigkeit mitzuwirken. Anderenfalls kann das Rehabilitationsgeld zum Ruhen gebracht oder vom Pensionsversicherungsträger entzogen werden.

Das Case Management endet mit dem Wegfall des Anspruches auf Rehabilitationsgeld.

Angebot

Unser Angebot im Rahmen des Case Managements:

  • Kompetente Informationen durch speziell ausgebildete Case Manager/innen.
  • Verständnisvolle Ansprechpartner/innen.
  • Förderung Ihrer individuellen Ziele.
  • Erstellung eines mit Ihnen vereinbarten Betreuungskonzeptes.
  • Information über die Leistungen der WGKK.
  • Hilfe bei der Organisation von Heilbehelfen und Hilfsmitteln (z.B. Rollstuhl, Badewannenlift, Zimmertoilette).
  • Unterstützung bei Antragstellungen (z.B. Pflegegeld, Rezeptgebührenbefreiung).
  • Case Manager/innen bauen Brücken zu anderen Institutionen. Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit Ärztinnen und Ärzten, medizinischen Einrichtungen, Unfallversicherung, Pensionsversicherung, Bundessozialamt, Arbeitsmarktservice, Selbsthilfegruppen etc.
  • Hilfe zur Selbsthilfe. 
  • Ihre Eigenverantwortlichkeit bleibt erhalten. Keine Beschränkung Ihrer Selbstständigkeit.

 

Info

Alle Mitarbeiter/innen unterliegen selbstverständlich der Verschwiegenheitspflicht.

Das Serviceangebot wird von der WGKK unentgeltlich angeboten.