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Welche Einkünfte werden für die Ermittlung der Zuverdienstgrenze berücksichtigt?


  • Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (auch Pensionen)
  • Einkünfte aus Gewerbebetrieb
  • Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
  • Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
  • Arbeitslosengeld und Notstandshilfe
  • ausländische Einkünfte und Einkünfte von internationalen Organisationen


Als Zuverdienst zählen also grundsätzlich nur die steuerpflichtigen Einkünfte nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) 1988. Das bedeutet, dass steuerfreie Einkünfte und Einkunftsteile (ausgenommen Arbeitslosengeld und Notstandshilfe) nicht als Zuverdienst gelten. Auch „Sonstige Bezüge“ im Sinne des § 67 EStG 1988 werden nicht berücksichtigt.

Info

Steuerrechtliche Fragen, ob z. B. eine Prämie steuerpflichtig ist, sind an das Finanzamt und nicht an die Wiener Gebietskrankenkasse zu richten.