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Allgemeines zum Zuverdienst

Nachfolgende Informationen gelten für Geburten bis 28. Februar 2017. Klicken Sie hier für Informationen zu Geburten ab 1. März 2017

Eurozeichen

Während des Bezuges von Kinderbetreuungsgeld ist ein Zuverdienst bis zu einer bestimmten Obergrenze möglich. Bei der Berechnung, ob diese Zuverdienstgrenze erreicht wird, werden nur die Einkünfte desjenigen Elternteils berücksichtigt, der das Kinderbetreuungsgeld bezieht. Die Einkünfte des anderen Elternteils sind nicht relevant.
linkWie wird der laufende/tatsächliche Zuverdienst berechnet?

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Pauschales Kinderbetreuungsgeld

Die Zuverdienstgrenze pro Kalenderjahr ist beim pauschalen Kinderbetreuungsgeld individuell unterschiedlich (abhängig von den Letzteinkünften). Sie beträgt jedoch mindestens EUR 16.200,00 pro Kalenderjahr.

  • Individuelle Zuverdienstgrenze
    Während des Bezuges von pauschalem Kinderbetreuungsgeld darf der jährliche Zuverdienst bis zu 60 Prozent der Letzteinkünfte aus dem relevanten Kalenderjahr vor der Geburt, in dem kein Kinderbetreuungsgeld bezogen wurde (= individuelle Zuverdienstgrenze), beschränkt auf das drittvorangegangene Jahr, betragen. Falls in allen drei Jahren vor der Geburt Kinderbetreuungsgeld bezogen wurde, ist somit das drittvorangegangene Jahr das relevante Kalenderjahr.
    Beispiel: Geburt 2013, Bezug Kinderbetreuungsgeld in den Jahren 2009, 2010, 2011 und 2012: das relevante Kalenderjahr ist 2010.
    Liegt die ermittelte individuelle Zuverdienstgrenze unter EUR 16.200,00, so gilt in diesem Fall eine Zuverdienstgrenze von EUR 16.200,00 pro Kalenderjahr. In jenen Fällen, in denen keine individuelle Zuverdienstgrenze ermittelt werden kann, weil z.B. kein Steuerbescheid vorliegt, beträgt die Zuverdienstgrenze ebenfalls EUR 16.200,00 im Kalenderjahr.
    linkBerechnung der individuellen Zuverdienstgrenze
    linkWelche Einkünfte werden für die Ermittlung der Zuverdienstgrenze berücksichtigt?
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Einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld

Die Zuverdienstgrenze pro Kalenderjahr liegt bei EUR 6.800,00

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Rückforderung

Wird die jährliche Zuverdienstgrenze überschritten, ist jener Betrag zurückzuzahlen, um den die Zuverdienstgrenze überschritten wurde. Die Prüfung der Einkünfte erfolgt grundsätzlich im Nachhinein durch den Krankenversicherungsträger, sobald die nötigen Daten (z.B. von der Finanzbehörde) dafür zur Verfügung stehen. Jedes Kalenderjahr wird gesondert betrachtet.

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Verzicht auf Kinderbetreuungsgeld

Um eine mögliche Überschreitung der Zuverdienstgrenze zu vermeiden, kann auf das Kinderbetreuungsgeld für eine bestimmte Zeit im Vorhinein (jeweils nur für ganze Kalendermonate) verzichtet werden. Dazu muss die schriftliche Verzichtserklärung rechtzeitig vor der Auszahlung beim zuständigen Krankenversicherungsträger einlangen.
Weitere Informationen: Verzicht auf Kinderbetreuungsgeld