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Verzicht auf Kinderbetreuungsgeld

Nachfolgende Informationen gelten für Geburten bis 28. Februar 2017. Klicken Sie hier für Informationen zu Geburten ab 1. März 2017


Sie können für eine bestimmte Zeit im Vorhinein (nur für ganze Kalendermonate) auf das Kinderbetreuungsgeld verzichten. Beispiel: Im Falle eines Verzichts für den Monat Mai werden die Einkünfte des Monats Mai nicht in die Zuverdienstgrenze eingerechnet.

Was bewirkt der Verzicht auf das Kinderbetreuungsgeld?

  • Die in diesem Zeitraum erworbenen Einkünfte werden nicht auf die Zuverdienstgrenze angerechnet. 
  • Haben Sie nach dem Verzicht noch Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld, müssen Sie keinen neuerlichen Antrag stellen.
  • Der zweite Elternteil kann in diesem Zeitraum kein Kinderbetreuungsgeld beziehen.
  • Ein Verzicht auf das Kinderbetreuungsgeld für bereits ausbezahlte Zeiträume ist nicht möglich.
  • Wenn Sie nachträglich feststellen, dass die Zuverdienstgrenze nicht überschritten wurde, können Sie den Verzicht auf Kinderbetreuungsgeld bis zu sechs Monate im Nachhinein widerrufen.

Achtung!  Für Selbstständige/Gewerbetreibende und (nicht pauschalierte) Landwirte wird ein Verzicht nur in Verbindung mit einer Abgrenzung der Einkünfte  (Vorlage einer Zwischenbilanz oder  Zwischen-Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) bis zum Ablauf des zweiten auf das betreffende Kalenderjahr folgenden Kalenderjahres wirksam.

Antrag auf Verzicht des Kinderbetreuungsgeldes

Info

Per Fax oder E-Mail gestellte Anträge haben keine Rechtsgültigkeit und können nicht fertiggestellt werden.