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Trinkgelder


Trinkgelder gelten als Entgelt Dritter und unterliegen somit der Beitragspflicht.

 

Sie sind im jeweiligen Beitragszeitraum Teil der allgemeinen Beitragsgrundlage.

 

Für bestimmte Gruppen von Versicherten ist die Höhe der Trinkgelder pauschaliert festgesetzt. 

 

Die Höhe der Pauschalbeträge berücksichtigt unter anderem die in den jeweiligen Erwerbszweigen erfahrungsgemäß durchschnittlich zufließenden Trinkgelder, den Betriebsstandort und die Art der Tätigkeit. Weiters regeln die Festsetzungen die Berechnung bei Teilzeitarbeit und bei Abwesenheiten (z. B. Urlaub, Krankheit).


Durch die regionalen Unterschiede hat eine Festsetzung jeder Krankenversicherungsträger für seinen Bereich selbst durchzuführen. Vor der Festsetzung sind die jeweiligen Interessenvertretungen der Dienstnehmer und Dienstgeber anzuhören.

 

Von der Wiener Gebietskrankenkasse sind folgende Trinkgeldpauschalierungen festgesetzt:

linkDienstnehmer in Heilbadeanstalten, Kuranstalten, Heilquellenbetrieben und Bädern

linkFußpfleger, Kosmetiker und Masseure

linkDienstnehmer im Hotel- und Gastgewerbe

linkFriseure

linkTaxilenker/innen