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Zähne

Informationen zu Kostenerstattung und Bewilligung für Zahnbehandlungen


Konsultiert man Wahlzahnärztinnen/-ärzte, dann gilt man als Privatpatientin/Privatpatient und muss das Honorar selbst bezahlen. Kundinnen und Kunden der WGKK haben aber nach dem Besuch Anspruch auf einen Kostenersatz – sofern die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.

Auf Grund der gesetzlichen Lage darf die WGKK nur 80 Prozent jenes Betrages rückerstatten, den die Kasse bei Inanspruchnahme entsprechender Vertragspartnerinnen/Vertragspartner für dieselben Leistungen aufgewendet hätte, höchstens jedoch das Honorar, das bei der Wahlärztin/dem Wahlarzt entrichtet worden ist.

Genehmigung

Kieferregulierungen, unentbehrlicher Zahnersatz (Prothesen), bestimmte mund-, kiefer- und gesichtschirurgische Leistungen (z.B. Verschiebelappenoperation, Flapoperation, Verblockung bei Parodontalbehandlung, Kiefergelenksbehandlung etc.) müssen von der Kasse genehmigt werden. Vor Beginn der Behandlung ist daher mittels Kostenvoranschlag die Genehmigung der Kasse einzuholen.

Anträge auf Kostenübernahme für Zahnersatz werden in der Zentrale und den Kundencentern/Bezirksstellen der Wiener Gebietskrankenkasse bearbeitet.

Folgende Anträge werden nur in der Zentrale
Gruppe Zahnbehandlung-Zahnersatz
1100 Wien, Wienerbergstraße 15-19
Telefon: +43 1 601 22-2423 (Zahnersatz),
bzw. DW 2490 oder 2425 (Kieferregulierung)
erledigt:

  • Zahnersatzantrag für Prothesen mit Vorbezug
  • Zahnersatzantrag für Prothesen in Verbindung mit mehr als zwei Klammerzahnkronen pro Kiefer
  • Antrag auf Kostenübernahme kieferorthopädischer Behandlung für abnehmbare Geräte, für interzeptive Behandlung bei der/beim Vertrags(Wahl)zahnärztin/Vertrags(Wahl)zahnarzt, kieferorthopädische Hauptbehandlung bei der/beim Wahlkieferorthopädin/Wahlkieferorthopäden 

Unterlagen für die Kostenerstattung

  • Bezahlte Honorarnote (Original oder Duplikat) mit
    • detaillierten Angaben zu den erbrachten Leistungen (Zahnangabe, Flächenbezeichnung bei Füllungen etc.)
    • den persönlichen Daten der Patientin/des Patienten (Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer)
    • Stempel der Leistungserbringerin/des Leistungserbringers
  • Zahlungsnachweis
    • bei Barzahlung: Zahlungsvermerk auf der Honorarnote
    • bei Zahlung mit Erlagschein: Einzahlungsabschnitt (auch Kopie)
    • bei elektronischer Bezahlung: Nachweis der Abbuchung (z.B. Protokollauszug, Bankauszug usw.)

Online-Antrag

Wenn Sie über die Handy-Signatur verfügen, können Sie die eingescannten Unterlagen auf MeineSV einreichen:

linkRechnung einreichen

Antrag mit Formular (Papier)

Die Antragsformulare erhalten Sie in allen WGKK-Außenstellen oder Sie erzeugen mit dem folgenden Online-Formular einen fertigen Antrag im PDF-Format, den Sie ausdrucken können:

linkAntrag auf Kostenerstattung    

Den unterschriebenen Antrag samt Unterlagen (Honorarnote, etc.) können Sie:

Tipp

Es werden auch Duplikate, Kopien, Faxe sowie fotografierte, gescannte und gemailte Honorarnoten anerkannt. Bitte bewahren Sie aber die Originale für eine nachträgliche Prüfung 3 Jahre auf.

Überweisung des Geldes

Die Kostenerstattung wird auf das Konto der oder des Versicherten überwiesen. Angehörige erhalten den Kostenersatz nur in Ausnahmefällen auf das eigene Konto. Die Restkosten können Sie bei der Arbeitnehmerveranlagung (Lohnsteuerausgleich) angeben. Unter bestimmten Voraussetzungen wirken sich die Restkosten steuermindernd aus. Nähere Auskünfte dazu erfragen Sie bitte bei Ihrem zuständigen Finanzamt.