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Leistungsinformation (LIVE)

Ein gesetzlicher Auftrag ermöglicht den Krankenversicherungsträgern die Erbringung einer zusätzlichen Serviceleistung. Rund 1,2 Millionen Kundinnen und Kunden der WGKK können mittels Handy-Signatur bzw. Bürgerkarte ab 1. August ihre Leistungsinformation abfragen bzw. erhalten ab 2013 jährlich im August ihre persönliche Leistungsinformation für das Kalenderjahr des Vorjahres, wenn sie sich für den Postversand angemeldet haben. Die Leistungsinformation berichtet über die Kosten der von Versicherten und ihren Angehörigen (Mitversicherten) im Kalenderjahr des Vorjahres in Anspruch genommenen Sachleistungen. Selbstverständlich ist dieses Service völlig kostenlos!

Fragen und Antworten zur Leistungsinformation:


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Entstehen mir Kosten durch den Versand der Leistungsinformation?

Nein. Die Kosten für diese Serviceleistung trägt Ihre Sozialversicherung.

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Warum bestehen bei den Krankenkassen Tarifunterschiede?

Jede Kasse hat andere Verrechnungsbestimmungen und daher andere Tarife. Vergütet werden die Tarife, die vertraglich zwischen der jeweiligen Kasse und der/dem Vertragspartner/in (z.B. Ärztekammer) ausverhandelt wurden.

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Wie erhalte ich Informationen zu meiner Leistungsinformation?

Informationen zu Ihrer Leistungsinformation erhalten Sie:

  • E-Mail: office.vinfo@wgkk.at
  • Telefon: +43 1 601 22 - 2555
  • Fax: +43 1 602 46 - 13
  • Adresse: Wiener Gebietskrankenkasse;
    Wienerbergstraße 15-19; 1100 Wien

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Warum erhalte ich die Leistungsinformation?

Diese Serviceleistung erfolgt auf Grund eines gesetzlichen Auftrages. Die Versicherten sollen über die Kosten der von ihnen und ihren Angehörigen (Mitversicherten) im Kalenderjahr des Vorjahres in Anspruch genommenen Sachleistungen informiert werden. Damit soll vor allem für mehr Transparenz gesorgt werden.

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Wer bekommt aller die Leistungsinformation?

Die Leistungsinformation erhalten Versicherte und Mitversicherte ab dem vollendeten 14. Lebensjahr, die im Kalenderjahr des Vorjahres Sachleistungen von ihrer Krankenversicherung in Anspruch genommenen haben und sich für den Postversand angemeldet haben.
Leistungen für Mitversicherte unter 15 Jahren werden im Schreiben an die Bezugsversicherten (im Regelfall die Eltern) angeführt.

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Bekommen Kinder eine eigene Leistungsinformation?

Angehörige (Kinder) sind normalerweise immer bei beiden Elternteilen mitversichert. (Dies ist aber nicht allen Versicherten bekannt.)
Der Versand der Leistungsinformation erfolgt bei Angehörigen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr an beide Elternteile, wenn sie sich für den Postversand angemeldet haben.
Die Kosten für ärztliche Hilfe, Heilmittel etc. sind natürlich nur einmal angefallen, auch wenn die Kosten in der Leistungsinformation beider Elternteile ausgewiesen werden, das heißt: die Leistungen wurden nur von einer Kasse bezahlt.
Kinder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, bekommen eine eigene Leistungsinformation zugeschickt, wenn sie sich bzw. die Eltern für den Postversand angemeldet haben.
Besteht bei einem Elternteil kein Sorgerecht für ein oder mehrere Kinder, so wird bei Bekanntgabe des Wegfalls des Sorgerechts bei diesem Elternteil die Information für die betroffenen Kinder unterdrückt.

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Wann erhalte ich meine Leistungsinformation?

Ab 2013 erfolgt der Versand für die Versicherten, die sich für den Postversand angemeldet haben, Mitte bzw. Ende August

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Wie oft erhalte ich eine Leistungsinformation?

Wenn Sie mittels Handy-Signatur oder Bürgerkarte auf LIVE-Online zugreifen, so können Sie bereits ab August in Ihre persönliche Leistungsinformation Einblick nehmen und haben außerdem auch die Leistungsinformationen der zwei vorhergegangenen Jahre jederzeit zur Verfügung.
Wenn Sie sich für den Postversand angemeldet haben, erhalten Sie die Leistungsinformation einmal im Jahr zugeschickt.
Aber Achtung! Sie bekommen sie nur dann, wenn Sie mindestens einmal pro Jahr eine Sachleistung in Anspruch genommen haben und das 14. Lebensjahr vollendet haben.

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Worüber informiert mich die Leistungsinformation?

Die Leistungsinformation beinhaltet folgende Leistungskategorien:

  • Ärztliche Hilfe
  • Diabetiker/innenversorgung
  • Kosten für Heilbehelfe, Hilfsmittel
  • Krankenhausaufenthalte (fiktive Kosten)
  • Medikamente (Heilmittel)
  • Rehabilitationsaufenthalte (nur Tage, keine Kosten)
  • Sauerstoffversorgung
  • Transportkosten
  • Vorsorgeuntersuchung

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Was ist in der Leistungsinformation nicht aufgelistet?

  • Barleistungen (Krankengeld, Wochengeld - für diese Leistungen werden seit jeher detaillierte Abrechnungen ausgestellt)
  • Kostenerstattungen (z.B. für Rechnungen von Wahl(Privat)ärztinnen/-ärzten, da diese Information bereits im Zuge der Erstattung erfolgt)
  • Spitalsambulanzen (auf Grund der derzeitigen Rechtslage leistet die WGKK einen Pauschalbetrag und erhält somit keine personenbezogenen Abrechnungsdaten)
  • im Ausland (z.B. mit Europäischer Krankenversicherungskarte - EKVK) erbrachte Leistungen

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Warum werden die Beiträge nicht angeführt?

Derzeit ist es nicht möglich, allen Versicherten eine Aufstellung ihrer Krankenversicherungsbeiträge bekannt zu geben.
In der Regel berechnet bei Erwerbstätigen die/der Dienstgeber/in die Beiträge und überweist einen Gesamtbetrag all ihrer/seiner Dienstnehmer/innen an die Krankenversicherungsträger.
Die Beitragshöhe richtet sich nach dem Beitragssatz (ergibt sich aus der Art des Dienstverhältnisses) und dem beitragspflichtigen Entgelt bis zur geltenden Höchstbeitragsgrundlage.
Im Hinblick auf die für viele unserer Versicherten unterschiedlichen Beschäftigungs- und Versichertenkonstellationen innerhalb eines Kalenderjahres (z.B. durch Firmenwechsel oder Zeiten von Arbeitslosengeld oder Kinderbetreuungsgeld) wäre eine diesbezügliche Datenerfassung und –auswertung mit erheblichen zusätzlichen Verwaltungskosten verbunden.
Demzufolge hat der Gesetzgeber die Jahresinformation ausdrücklich auf die Kosten der erbrachten Sachleistungen beschränkt.

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Warum habe ich Leistungen eines Labors bzw. einer Pathologin/eines Pathologen?

An ein Institut für med. chem. Labordiagnostik (Laborinstitut) oder eine Fachärztin/einen Facharzt für med. chem. Labordiagnostik wird z.B. Blut oder Harn geschickt. Die Untersuchung erfolgt ohne direkten Kontakt mit Patientinnen oder Patienten.
An eine Fachärztin/einen Facharzt für Pathologie werden Gewebeproben eingeschickt. Die Untersuchung erfolgt ohne direkten Kontakt mit Patientinnen oder Patienten.
Gewebeproben sind ua. die Kontroll-Krebsabstriche (PAP-Abstiche), die bei der Gynäkologin/dem Gynäkologen abgenommen und dann an die Fachärztin/den Facharzt für Pathologie zur Weiterverarbeitung und Befundung geschickt werden.

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Warum habe ich Spitalskosten angeführt, wenn ich privat versichert bin?

Als zuständiger Versicherungsträger übernehmen wir die Kosten der allgemeinen Gebührenklasse und haben somit für unsere Versicherten die gesetzliche Leistungspflicht erbracht.
Lediglich Leistungen, welche durch die gesetzliche Krankenversicherung nicht gedeckt sind, wie z.B. Leistungen der Sonderklasse (Differenz der Anstaltsgebühr von der Allgemeinen Gebührenklasse auf die Sonderklasse, Einzelzimmeraufschlag, Honorar für Ärztinnen/Ärzte, ev. OP-Kosten) werden gegebenenfalls durch die private Versicherung abgedeckt.

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Wie hoch sind die Kosten für Spitalsaufenthalte?

Die Sozialversicherungsträger zahlen jährlich Pauschalbeträge an die in den Bundesländern eingerichteten Landesfonds. Mit diesen Pauschalbeträgen sind sämtliche Leistungen der Krankenanstalt abgegolten.

Da die Spitäler mit den Landesfonds und nicht mit den Krankenversicherungsträgern abrechnen, ist eine detaillierte tatsächliche personenbezogene Kostenaufstellung derzeit nicht möglich. Nachdem an die Krankenversicherungsträger die Forderung gestellt wurde, die Krankenhaustage mit einem Kostenfaktor zu belegen, entschloss man sich zur Angabe eines Richtwertes, um den Versicherten eine ungefähre Kosteneinschätzung zu ermöglichen.

Bei dem Wert, der in der Leistungsinformation angegeben wird, handelt es sich um einen fiktiven Wert, der aus einer Durchschnittsberechnung basierend auf den Daten des jeweiligen Vorjahres gebildet wurde. Er beträgt für die LIVE-Information des Jahres 2015: 293,00 Euro täglich.

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Ist das eine Rechnung? Muss ich mit der Leistungsinformation etwas tun? Bekomme ich etwas?

Nein. Die Leistungsinformation dient ausschließlich zur Information.

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Ich habe noch keine Leistungsinformation erhalten. Was kann ich tun?

Der Versand der Leistungsinformation erfolgt ab 2013 in zwei Tranchen Mitte bzw. Ende August. Sie bekommen aber nur dann Ihr Leistungsblatt zugeschickt, wenn Sie sich für den Postversand angemeldet haben. Wenn Sie keine Sachleistung in Anspruch genommen haben, bekommen Sie im Folgejahr keine Leistungsinformation. Sollten Sie bis Mitte September keine Leistungsinformation erhalten haben, obwohl Sie meinen, dass Sie eine hätten bekommen müssen, stehen Ihnen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

  • E-Mail: office.vinfo@wgkk.at
  • Telefon: +43 1 601 22 - 2555
  • Fax: +43 1 602 46 - 13
  • Adresse: Wiener Gebietskrankenkasse;
    Wienerbergstraße 15-19; 1100 Wien

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Kann ich auf die Zusendung der Leistungsinformation verzichten?

Ab dem Jahr 2013 erhalten nur mehr diejenigen Versicherten die Leistungsinformation per Post zugeschickt, die sich für den Postversand angemeldet haben.

Anstelle der Postzustellung können Sie die Leistungsinformation online ( Behandlungsleistungen anzeigen (Leistungsinformation / LIVE)) mittels Handysignatur ( www.handy-signatur.at) oder Bürgerkarte ( www.buergerkarte.at) abrufen.

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Wofür werden meine Daten gespeichert?

Ihre Daten werden zur:

  • Feststellung und Erfüllung Ihrer Leistungsansprüche
  • Verrechnung mit den Vertragspartnerinnen und Vertragspartnern der WGKK
  • Erstellung Ihrer Leistungsinformation

gespeichert. Die WGKK sorgt für eine äußerst genaue Einhaltung aller Datenschutzbestimmungen.

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Was änderte sich ab 2013?

Ab dem Jahr 2013 erhalten nur mehr diejenigen Versicherten die Leistungsinformation zugeschickt, die sich für den Postversand angemeldet haben.

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Welche alternativen Möglichkeiten gibt es zur Postzustellung?

Anstelle der Postzustellung können Sie die Leistungsinformation auch online ( Behandlungsleistungen anzeigen (Leistungsinformation / LIVE)) mittels Handysignatur ( www.handy-signatur.at) oder Bürgerkarte ( www.buergerkarte.at) abrufen.
Vorteile sind die jederzeitige Abrufmöglichkeit (auch der Leistungsinformationen der beiden Vorjahre), die Tatsache, dass die Information früher zur Verfügung steht (jedenfalls ab 1. August für alle Versicherten), und, dass Sie auch die Detaildaten (Quartal, Einzelleistungen) abrufen können.