DRUCKEN

Brustzentrum im Hanusch-Krankenhaus: Alles unter einem Dach

Optimale Versorgung durch Gynäkologie, Chirurgie, Radiologie, Onkologie, Plastische Chirurgie, Medizinische Genetik und psychosoziale Betreuung – Erfolgreiche Rezertifizierung im Oktober 2017


31.10.2017 - Im Brustzentrum des Hanusch-Krankenhauses der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) werden Patientinnen mit gut- und bösartigen Erkrankungen der Brust umfassend diagnostisch und therapeutisch betreut. Koordiniert wird das Brustzentrum von der Chirurgin Oberärztin Dr.in Ursula Selim und dem Gynäkologen Oberarzt Dr. Arik Galid. Oberärztin Selim: „Wir freuen uns darüber, dass das Brustzentrum im Oktober erfolgreich nach dem Qualitätsmanagementsystem ISO 9001:2015 rezertifiziert wurde“. Die Patientinnen profitieren von kurzen und einfachen Wegen und der engen Zusammenarbeit aller nötigen Fachrichtungen, wie der Gynäkologie, Chirurgie, Radiologie, Onkologie und Medizinischen Genetik. Auf ein vertrauensförderndes Ambiente wird besonderer Wert gelegt. „Wir konnten heuer unser diagnostisches und therapeutisches Angebot weiter ausbauen“, freut sich Dr. Galid.

Modernste Technik und multiprofessionelles Team

Für die schonende und rasche Diagnostik von Veränderungen in der Brust steht im Hanusch-Krankenhaus seit heuer eines der modernsten Brustdiagnosegeräte zur Verfügung. Damit können rasch und schonend computerunterstützt hochpräzise Brustbiopsien auf Basis einer Tomosynthese durchgeführt werden. Seit Kurzem steht auch ein PET-CT (Positronen Emissions Tomographie-Computertomographie) zur Verfügung. Damit kann das Hanusch-Krankenhaus die derzeit präziseste Methode der Tumordiagnostik anbieten.

Basis für die fächerübergreifende Kommunikation im Brustzentrum ist das wöchentlich stattfindende Tumorboard, an dem nun auch Fachärztinnen und Fachärzte der Medizinischen Genetik regelmäßig teilnehmen. So kann rasch entschieden werden, bei welchen Patientinnen eine genetische Testung erforderlich ist. 

Mit Univ.Doz.in Dr.in Brigitte Balogh ist auch eine Fachärztin für plastisch-rekonstruktive Chirurgie fix ins Team des Brustzentrums integriert. Sie stellt ihre Expertise schon ab der Operationsplanung zur Verfügung. Gerade bei notwendigen großen Brustkrebsoperationen ist es wichtig, dass die Patientin durch einen möglichst gleichzeitigen Aufbau der Brust rasch wieder ein gutes Körpergefühl entwickeln kann.

Gut vernetzt ist das Brustzentrum zudem mit dem Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation des Hanusch-Krankenhauses. Zwar ist  die Anzahl der Lymphödeme  durch die schonenderen Operationstechniken gesunken, vereinzelt können jedoch schmerzhafte Schwellungen im Bereich der Brust und der Arme vorkommen. Durch eine komplexe Entstauungstherapie können diese meist rasch zum Abklingen gebracht werden.

Als besondere Stärke in der Betreuung von Brustkrebspatientinnen sieht Oberärztin Dr.in Ursula Selim die Einbindung des Fachdienstes für psychische Gesundheit des Hanusch-Krankenhauses. Auf Wunsch stehen den Patientinnen und ihren Angehörigen vom Diagnosegespräch über die Therapie bis zur Nachbetreuung Psychologinnen und Psychotherapeutinnen sowie Psychiaterinnen und Psychiater zur Seite. 

Einbindung in den WGKK-Gesundheitsverbund

Das Brustzentrum des Hanusch-Krankenhauses ist in den WGKK-Gesundheitsverbund eingebunden. Damit besteht ein enger Austausch mit den gynäkologischen und radiologischen Ambulanzen in den WGKK-Gesundheitszentren. Fällt etwa bei einer Mammographie im Rahmen des Brustkrebsfrüherkennungsprogramms eine Veränderung an der Brust auf, kann diese schnell im Brustzentrum des Hanusch-Krankenhauses abgeklärt werden. Wenn nötig können hier rasch die notwendigen therapeutischen Schritte eingeleitet werden. 

Alle Einrichtungen des WGKK-Gesundheitsverbunds finden Sie auf www.gesundheitsverbund.at

Medienkontakt:

Wiener Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Mag.a Silvia Jirsa

10., Wienerbergstraße 15–19
Tel.: +43 1 601 22-2110
Fax: +43 1 601 22-2135
linksilvia.jirsa@wgkk.at