DRUCKEN

WGKK-Obfrau Reischl: Ärztekammer-Kampagne „zutiefst unethisch“

Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse fordert Stopp der Plakatserie


29.09.2017 - Die Forderung von Hauptverbandsvorsitzenden Alexander Biach bezüglich des sofortigen Stopps der aktuellen Ärztekammer-Kampagne wird von Ingrid Reischl, Vorsitzende der Trägerkonferenz des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), unterstützt. „Die Sujets sind zutiefst unethisch“, verurteilt Reischl die Werbeeinschaltungen. Und weiter: „Es ist unverständlich, dass die Ärzteschaft ihre Honorarforderungen auf dem Rücken von schwerkranken Menschen durchsetzen möchte.“

In diesem Zusammenhang hält die WGKK-Obfrau fest, dass diese Forderung überzogen ist. „Jede und jeder sollte nachdenken, wann sie oder er zuletzt eine Gehaltserhöhung von 40 Prozent erhalten hat.“

Weiters merkt Reischl an, dass die Sujets zum Teil inhaltlich falsch sind. „Zahlreiche Studien zeigen, dass eine große Anzahl von Ärztinnen und Ärzten bzw. eine Überversorgung keineswegs zu einer Verlängerung des Lebens führt.“


Medienkontakt:

Wiener Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Mag.a Regine Bohrn

10., Wienerbergstraße 15–19
Tel.: +43 1 601 22-1351
Fax: +43 1 601 22-2135
linkregine.bohrn@wgkk.at