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WGKK zu Kinderbetreuungsgeld: BMFJ hat Lösungsvorschläge untersagt

Zusätzliche Mitarbeiter werden eingeschult


Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) nimmt zur aktuellen Diskussion zum Kinderbetreuungsgeld wie folgt Stellung:

Die Umstellung auf das "Kindergeld-Konto" im Frühjahr 2017, das mehr als 460 Varianten gebracht hat, bedeutet für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WGKK eine massive Mehrarbeit. Die WGKK war bemüht, Lösungen zu finden – dies wurde aber vom Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ) untersagt. So wollte die WGKK etwa das Telefon-Servicecenter auslagern, damit sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Bearbeitung von Anträgen kümmern können. Weiters wurde zur einfachen Verständlichkeit eine bildliche Darstellung der erforderlichen Unterlagen erstellt und auch die Möglichkeit des Einsatzes von Dolmetschern wurde seitens der WGKK in Erwägung gezogen. Auch das wurde vom Ministerium nicht zugelassen.

Zusätzliche Mitarbeiter, 700 offene Neuanträge

Um die Anträge so rasch als möglich bearbeiten zu können, werden ab sofort 20 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeschult. Zusätzlich wurde eine eigene Gruppe eingerichtet, die sich der Bearbeitung der Poststücke annimmt.

Tagesaktuell gibt es rund 700 offene Neuanträge. Die Bearbeitung komplexerer Fälle – etwa mit Auslandsbezug – kann etwas länger dauern. Das liegt vor allem daran, dass Unterlagen fehlen und nachgeliefert werden müssen. Die Behauptung, dass 8.000 Anträge unbearbeitet sind, wird daher aufs Schärfste zurückgewiesen.

Weitere Informationen zum Kinderbetreuungsgeld finden Sie hier: www.wgkk.at/kinderbetreuungsgeld

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