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WGKK: Mehr als 120.000 CT- und MRT-Untersuchungen im ersten Halbjahr 2017

Ausgaben stiegen um 1,9 Millionen Euro auf rund 18,3 Millionen Euro


11.08.2017 - Die Zahl der Untersuchungen mittels Computer- und/oder Magnetresonanztomographie (CT bzw. MRT) nimmt zu. Auf Rechnung der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) wurden im ersten Halbjahr 2017 rund 120.400 CT- und MRT-Untersuchungen in den Wiener Vertragsinstituten durchgeführt. Das entspricht einem Plus von rund 11 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres.

Die Kosten dafür beliefen sich für den Zeitraum Jänner bis Juni 2017 auf rund 18,3 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 1,9 Millionen Euro im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet die WGKK mit einem Aufwand von zumindest 34 Millionen Euro – ein Plus von rund vier Millionen Euro gegenüber 2016.

Untersuchungstermine sind binnen weniger Tage verfügbar

Im Zusammenhang mit den CT- und MRT-Untersuchungen weist die WGKK darauf hin, dass die Wartezeiten auf einen Untersuchungstermin zurückgegangen sind. Aktuell sind CT-Untersuchungen bei manchen Anbietern in Wien binnen eines Tages möglich, Magnetresonanztomographie-Untersuchungen (MRT) innerhalb von 14 Tagen.

Sollte das gewünschte Institut längere Wartezeiten haben, empfiehlt die WGKK, sich bei Dringlichkeit bei anderen Anbietern zu erkundigen: Institute (CT, MRT, Nuklearmedizin)

Wiener Vertragsinstitute erbringen viele Untersuchungen für andere GKK-Versicherte

Erwähnenswert ist, dass viele CT/MRT-Untersuchungen in Wiener Vertragsinstituten für Personen, die nicht bei der WGKK versichert sind, erbracht werden. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2016 17,3 Prozent aller Diagnosen mittels CT oder MRT für Personen, die bei einer anderen Gebietskrankenkasse als der Wiener Gebietskrankenkasse versichert sind, erstellt. Im Gegenzug fanden nur 7,4 Prozent der Untersuchungen für WGKK-Versicherte in anderen Bundesländern statt.

Generell ist zu sagen, dass in Österreich im Vergleich zu anderen Staaten viele CT- oder MRT-Untersuchungen durchgeführt werden. So gab es hierzulande laut den aktuellsten OECD-Zahlen aus dem Jahr 2014 169 CT-Untersuchungen pro 1.000 Einwohner – Österreich liegt damit nach den USA (255), Frankreich (188) und Island (180) an vierter Stelle. Der Mittelwert der 19 untersuchten OECD-Länder lag bei 132.

Bei der Anzahlt der MRT-Untersuchungen liegt Österreich nach der Türkei sogar an zweiter Stelle. Pro 1.000 Österreicherinnen bzw. Österreichern werden 123 Untersuchungen durchgeführt; in der Türkei sind es 133. Der Mittelwert liegt hier bei 65.

 

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