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Betriebliche Gesundheitsförderung: Auszeichnung für 13 Wiener Betriebe

BGF-Gütesiegel wurde bereits zum 13. Mal verliehen


25.03.2017 - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) verlieh am 24. März 2017 das Gütesiegel der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) an 13 Wiener Unternehmen. Damit wurden bereits zum 13. Mal Unternehmen ausgezeichnet, die die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern. Der Festakt fand in der Zentrale der WGKK statt. Die WGKK ist als „Regionalstelle Wien“ des Netzwerks Betriebliche Gesundheitsförderung in der Bundeshauptstadt für BGF verantwortlich.

Zehn der Unternehmen erhielten das Gütesiegel zum ersten Mal, an drei Firmen wurde es erneut verliehen. So wurden rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht.  

Folgende Betriebe erhielten das BGF-Gütesiegel erstmalig:

  • Auftakt GmbH
  • Die Wiener Volkshochschulen GmbH
  • Dorotheum GmbH & Co KG
  • ELVG Bentlage Susanne Bentlage e. U.
  • IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH
  • Nespresso Österreich GmbH & Co OHG
  • Open Science – Lebenswissenschaften im Dialog
  • Österreichische Staatsdruckerei GmbH
  • Pilz GmbH
  • Soziale Dienste der Adventmission, gGmbH

 

Diese Unternehmen wurden erneut ausgezeichnet:

  • Kruch GesmbH & CoKG
  • RSC Raiffeisen Service Center GmbH
  • Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft

 

Wie in den Vorjahren haben die Unternehmen eine breite Palette an gesundheitsfördernden Projekten umgesetzt. Sie reichen von verhaltensorientierten Maßnahmen wie gesunder Ernährung und Sportprogrammen in Betrieben bis zu verhältnisorientierten Maßnahmen zu Themen wie Führung, Kommunikation und psychosoziale Gesundheit.

2018 wird in Wien der 100. BGF-Gütesiegel-Betrieb ausgezeichnet

Begrüßt wurden die Gütesiegel-Betriebe von Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner: „Die Aktivitäten der betrieblichen Gesundheitsförderung können als Best Practice Beispiele für die Gesundheitsförderung auf allen Ebenen angesehen werden. Mit den Schritten, die die Unternehmen, die heute ausgezeichnet werden, gesetzt haben, tragen sie nicht nur dazu bei, die körperliche und psychische Belastung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gering zu halten, sondern stärken auch gleichzeitig ihre Gesundheitspotentiale.“

WGKK-Obfrau Ingrid Reischl unterstrich ebenfalls die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung. Immerhin würden 24 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher über arbeitsbedingte Rückenschmerzen klagen, 20 Prozent geben an, muskuläre Beschwerden zu haben und 22 Prozent leiden unter Stress, den die Arbeit verursacht. „Wir sind hier sehr gefordert“, betonte Reischl und fügte hinzu, dass sich der Einsatz lohnt: „Wir werden im kommenden Jahr den einhundertsten Wiener Betrieb auszeichnen.“

Klaus Ropin, Leiter des Fonds Gesundes Österreich, würdigte in seinen Begrüßungsworten den Einsatz der Unternehmen. Um das Gütesiegel zu erhalten, müsse man 15 Qualitätskriterien erfüllen. Ropin: „Manche Betriebsvertreter haben mir im Nachhinein gesagt, dass das eine deutliche Herausforderung darstellt, die sich aber lohnt.“

Betriebliche Gesundheitsförderung wird finanziell unterstützt

Motivierte, qualifizierte und gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von großer Bedeutung. Daher unterstützt die WGKK Betriebe, die sich für Gesundheitsförderung einsetzen. Wie hoch der Zuschuss ist, hängt von der Unternehmensgröße ab. Betriebe mit bis zu 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten maximal 1.000 Euro, ab 50 Personen kann die Anstoßfinanzierung bis zu 4.000 Euro betragen. Gefördert werden Aufwendungen, die bei der Einführung von BGF entstehen, jedoch keine Einzelmaßnahmen wie Entspannungs- oder Mobilisierungsangebote.

Neben der finanziellen Unterstützung bietet die WGKK auch Beratung und Begleitung bei einem BGF-Projekt. Dabei orientieren sich die Expertinnen an den Bedürfnissen und Zielen der jeweiligen Unternehmen und unterstützen mit einer Reihe kostenloser Angebote. Diese reichen von der unverbindlichen Erstberatung über die Unterstützung und Beratung bei der Projektkonzeption und -planung, bis hin zur Hilfe bei Förder- und Gütesiegelansuchen. Außerdem bietet die WGKK im Rahmen der BGF kostengünstig Maßnahmen wie beispielsweise die Betriebliche Raucherentwöhnung an.

Nähere Informationen zur BGF erhalten interessierte Unternehmen bei Herrn Matthias Schmied MPH (01 601 22-2893) oder per E-Mail link (bgf@wgkk.at).


Medienkontakt: 

Wiener Gebietskrankenkasse
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