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Pflegedirektion


Leitung - Pflegedirektion

Michaela Gruber

DGKP Michaela Gruber
Akademische Leiterin des Pflegedienstes

Pflegedirektorin
E-Mail.: michaela.gruber@wgkk.at
Tel.: +43 1 910 21 - 84020



Gabriele Rametsteiner-Ritzinger

DGKP Gabriele Rametsteiner-Ritzinger
Akademische Pflegemanagerin

Stv. Pflegedirektorin
E-Mail: gabriele.rametsteiner-ritzinger@wgkk.at
Tel.: +43 1 910 21 - 84025



Schwerpunkte und Aufgabengebiete

Der Wirkungsbereich der Pflegedirektorin im Hanusch-Krankenhaus umfasst die Planung und Organisation der Pflege sowie die Sicherstellung einer entsprechenden Pflegequalität.

Der Pflegedirektorin obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

  • Beteiligung an Maßnahmen zur Organisationsentwicklung als Mitglied der Kollegialen Führung
  • Repräsentation der Pflege des Hanusch-Krankenhauses
  • Gewährleistung der Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der pflegerischen Versorgung (Planung, Organisation, Realisierung und Kontrolle von Arbeitsabläufen)
  • Verantwortung für die Organisation und den Einsatz der personellen und sachlichen Ressourcen im Aufgabenbereich
  • Erstellung und Implementierung zeitgemäßer Arbeitskonzepte
  • Personalmanagementaufgaben (Personalbedarfserhebung mittels Pflege-Personal-Rechnung-Österreich, Maßnahmen zur Personalbeschaffung und Personalentwicklung)
  • Verantwortung im Bereich Pflege für die Zielerreichung der Balanced Score Card


Qualitätsmanagement-Leitung Pflege

DGKP Kerstin Habetler, BSc, MBA, QM-Leitung Pflege
DGKP Sandra Seda, Stv. QM-Leitung Pflege


Der QM-Leitung Pflege obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

  • Erstellung und Aktualisierung der qualitätsrelevanten Dokumente in der Pflege
  • Unterstützung der Abteilungen bei Aufgaben in der Qualitätssicherung und im Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems
  • Initiierung und Beratung bei Prozess- und Qualitätsverbesserungsprojekten
  • Mitwirkung bei kontinuierlichen Verbesserungsprozessen inkl. Einleitung qualitätssichernder Maßnahmen und deren Evaluierung
  • Planung und Evaluierung von QM-Ausbildungen und QM-Fortbildungen
  • Durchführung interner Audits gemäß ISO 9001:2015

 

Fortbildungs- und Pflegereferat

DGKP Michaela Fischer 
DGKP Kerstin Habetler, BSc, MBA
DGKP Christina Madleniger, BSc
DGKP Sandra Seda


Dem Fortbildungs- und Pflegereferat obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

  • Organisation des Fortbildungsbereiches für die Pflege
  • Aufarbeitung der Daten aus den Pflege-Personal-Rechnungserhebungen der Stationen
  • Evaluierung der Pflegedokumentation im Rahmen einer Pflegevisite
  • Aktive Mitarbeit und Beratung in Qualitätsbelangen, Arbeitsgruppen und Projekten
  • Mitarbeit bei der Erstellung und Kontrolle von Pflegestandards
  • Durchführung von Bewerbungsgesprächen
  • Schülerkorrespondenz und Einsatzplanung
  • Wissensmanagement (Literaturbestellungen, Führen der Bibliothek, Aufbereitung wissenschaftlicher Artikel, etc.)

Oberschwester Pflege-Management

DGKP Brigitte Kirner
DGKP Renate Weinbrenner

Den Oberschwestern Pflege-Management obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

  • Durchführung von Pflegevisiten und Evaluierungen der Pflegedokumentation
  • Daraus Entwicklung von Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Pflegequalität und Pflegeorganisation
  • Aktive Mitarbeit, Beratung bei der Entwicklung und der Umsetzung von Projekten
  • Leitung von Arbeitskreisen
  • Unterstützung der Pflegedirektion bei Führungs- und Leitungsaufgaben
  • Beschwerdemanagement - Systematischer Umgang mit Beschwerden von Patientinnen und Patienten
  • EDV Key User für den Pflegebereich

Oberschwester OP-Management

DGKP Brigitte Kraft

Der Oberschwester OP Management obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

  • Verantwortung für die Planung und die Organisation der Pflege im OP-Bereich
  • Beratung und Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten den OP-Bereich betreffend
  • Unterstützung der Pflegedirektion bei Führungs- und Leitungsaufgaben den OP-Bereich betreffend

Pflegephilosophie im HKH

Unsere Pflegephilosophie ist im „Positionspapier der Gesundheits- und Krankenpflege im Hanusch-Krankenhaus“ verankert. Die Kernaussage „Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handels, wir achten und respektieren seine Werte und Rechte“ spiegelt die menschliche Grundeinstellung der Pflege im Hanusch-Krankenhaus wieder.

Unser tägliches Handeln orientiert sich an dem Pflegemodell von Dorothea Orem. Dieses Modell geht von einem ganzheitlichen Menschenbild aus, motiviert und aktiviert Patientinnen und Patienten, bezieht Angehörige mit ein und bietet Pflegepersonen Handlungsstrukturen. Außerdem verlangt Orem, dass pflegerische Tätigkeiten ausschließlich von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Damit kommt es unseren Vorstellungen einer zukunftsorientierten Pflege am nächsten und unterstützt unser Anliegen, im Rahmen der aktivierenden Pflege "Hilfe zur Selbsthilfe" anzubieten.

Ethik in der pflegerischen Praxis

Patientinnen und Patienten werden im Hanusch-Krankenhaus im Sinne des ICN – Ethikkodex für Pflegende betreut. Dieser Kodex umfasst vier Grundelemente, die den Standard ethischer Verhaltensweise bestimmen. Die grundlegende professionelle Verantwortung der Pflegenden gilt dem pflegebedürftigen Menschen und ist geprägt von Respekt für die Menschenrechte, Werte, Sitten und Gewohnheiten sowie Glaube unserer Patientinnen und Patienten. Persönliche Informationen werden vertraulich behandelt und die Weitergabe erfolgt verantwortungsvoll. Das ethische Verhalten und die Bemühung offene Dialoge zu fördern und zu bewahren, sind Teil unserer Pflegetätigkeit im Hanusch-Krankenhaus.

Individualität in der Pflege

Die eigenverantwortliche Planung der Pflege wird durch den Pflegeprozess organisiert. Dadurch wird ein gesetzeskonformes Arbeiten laut Gesundheits- und Krankenpflegegesetz gewährleistet und das Eingehen auf die persönlichen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sichergestellt. Die Grundlagen des Pflegeprozesses sind die Pflegeanamnese, die Pflegediagnose, das Pflegeziel, die Planung der Pflegemaßnahmen, die Durchführung und die Evaluierung. Die Patientinnen und Patienten werden dabei als Partner gesehen, die den Behandlungs- und Pflegeprozess aktiv und mündig mitgestalten.
Die Planung und Durchführung unserer täglichen Arbeit hat die Gesundung und Wiederherstellung der Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten zum Ziel, oder dem Menschen in seiner letzten Lebensphase unter Einbezug der Angehörigen ein würdiges Sterben zu ermöglichen. Die von uns betreuten Patientinnen und Patienten benötigen in der letzten Phase ihres Lebens eine aufwendige und herausfordernde Begleitung und werden auch durch den Palliativ-Konsiliardienst unterstützt.

Qualität in der Pflege

Die Pflegedokumentation gewährleistet die Kontinuität der Pflege und gilt als wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung. Sie unterliegt einer ständigen Überprüfung durch regelmäßige Pflegevisiten. Kontinuierliche Verbesserungen stellen sicher, dass die Patientinnen und Patienten nach den gültigen Richtlinien und Standards gepflegt werden.
Ein wichtiger Aspekt zur Sicherung der Betreuungsqualität ist für uns die Zusammenarbeit mit den Vertrauenspersonen unserer Patientinnen und Patienten im Sinne von Unterstützung, Beratung und Schulung.
Um den Patientinnen und Patienten eine qualitative Betreuung nach dem Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen, arbeitet das Entlassungsmanagement in enger Kooperation mit dem Fonds Soziales Wien, mit extramuralen Diensten und anderen Pflegeeinrichtungen zusammen.

Mitarbeiterförderung in der Pflege

Wir sind bestrebt, durch entsprechende Rahmenbedingungen und durch Förderung der fachlichen und menschlichen Kompetenz, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Durchführung ihrer Aufgaben zu unterstützen.
Die Förderung von Eigenverantwortung und Motivation ist ein zentrales Anliegen der Mitarbeiter/innen-Führung. Nur gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Lage, innovativ und effizient zum Wohle der Patientinnen und Patienten zu arbeiten.
Um den hohen Anforderungen im Pflegealltag gerecht zu werden, ist es notwendig, den eigenen Wissensstand und die Fertigkeiten laufend den neuesten Erkenntnissen anzupassen. In unserem Haus werden dafür regelmäßige innerbetriebliche Fortbildungsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen, Einschulungsprogramme für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Sonderausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Dabei fließen aktuelle Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ein.

Ausbildung in der Pflege

Auszubildende sind die Berufskolleginnen und Berufskollegen von morgen und haben das Recht auf eine zielführende Anleitung. Als Praktikumsort für Schülerinnen und Schüler, sowie Praktikantinnen und Praktikanten von verschiedensten Ausbildungsstätten, beteiligen wir uns an der beruflichen Weiterentwicklung. Für die Auszubildenden stehen an den praktischen Einsatzstellen Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter als eigene Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und Begleiterinnen und Begleiter zur Verfügung. Über das Pflegereferat erfolgt die Koordination mit den Ausbildungsstätten.

Ökonomie in der Pflege

Der bewusste ökonomische Umgang mit Ressourcen und Materialien ist uns ein Anliegen. Durch gezielten Personaleinsatz wird den Qualitätsansprüchen und den wirtschaftlichen Erfordernissen Rechnung getragen. Pflegebedarfsermittlung (Pflegekategorisierung) an den Stationen, EDV unterstützte Dienstplanung sowie entsprechende Auswertsysteme bieten Möglichkeiten zur Steuerung und Optimierung.