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Rechtsgrundlagen für Vertragsärztinnen und Vertragsärzte


Gesamtvertrag

Die zwischen der Ärztekammer für Wien und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger für die Wiener Gebietskrankenkasse gemäß § 342 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz abgeschlossenen Gesamtverträge sind integrierender Bestandteil der zwischen der Wiener Gebietskrankenkasse und den einzelnen Ärztinnen/Ärzten bzw. der Gesellschafterinnen/Gesellschafter einer Gruppenpraxis abgeschlossenen Einzelverträge und regeln die Beziehungen zwischen Kasse und Ärztin/Arzt bzw. der Gesellschafterin/dem Gesellschafter einer Gruppenpraxis, Kasse und Ärztekammer sowie Ärztin/Arzt bzw. Gesellschafterin/Gesellschafter der Gruppenpraxis und Ärztekammer.

 Im Zuge der im Jahr abgeschlossenen Honorarverhandlungen, konnten sich die Wiener Gebietskrankenkasse und die Ärztekammer für Wien auch darauf einigen, einen neuen, modernen Gesamtvertrag sowie Gruppenpraxengesamtvertrag zu verfassen. Die beiden Gesamtverträge entsprechen nun in Ihrem Aufbau und Inhalt den zeitgemäßen Anforderungen und ersetzen die Gesamtverträge vom 1. Jänner 2004.

 Anbei finden Sie den Gesamtvertrag vom 1. Jänner 2011 sowie den Gruppenpraxengesamtvertrag vom 1. Jänner 2011.

linkGesamtvertrag Einzelvertrag 01.01.2011 (idF VII Zusatzprotokoll) (283.5 KB)

linkGesamtvertrag Gruppenpraxen 01.01.2011 (idF VII Zusatzprotokoll) (280.2 KB)

RÖV
Die vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger gemäß § 31 Abs. 5 Z 10 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz erlassene Richtlinie über die Berücksichtigung ökonomischer Grundsätze bei der Krankenbehandlung gibt jene Kriterien vor, nach denen zu beurteilen ist, wie die Kasse und deren Vertragspartner/innen ihrer gesetzlichen Verpflichtung gerecht werden, die der Kasse zur Verfügung stehenden Mittel nach ökonomischen Kriterien zu verwenden.

 Die Richtlinie ist eine Verordnung und für die Kasse sowie deren Vertragspartner/innen verbindlich.

RÖK
 Die vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger gemäß § 31 Abs. 5 Z 13 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz erlassene Richtlinie über die ökonomische Verschreibweise von Heilmitteln und Heilbehelfen gibt jene Kriterien vor, nach denen unter Beachtung größtmöglicher Wirtschaftlichkeit Heilmittel und Heilbehelfe für Rechnung der Kasse abgegeben werden können.

 Die Richtlinie ist eine Verordnung und für die Kasse sowie deren Vertragspartner/innen verbindlich.

Vorsorgeuntersuchungsvertrag
 Die Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen auf Rechnung der Wiener Gebietskrankenkasse ist in einem zwischen dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und der österreichischen Ärztekammer abgeschlossenen Gesamtvertrag geregelt, der integrierender Bestandteil des zwischen der Wiener Gebietskrankenkasse und der einzelnen Ärztin/dem einzelnen Arzt abgeschlossenen Vorsorgeuntersuchungseinzelvertrages ist.

 Der Abschluss eines Vorsorgeuntersuchungseinzelvertrages ist nicht an das gleichzeitige Vorliegen eines kurativen Einzelvertrages gebunden.

Vorsorgeuntersuchungseinzelverträge können für folgende Fachsparten abgeschlossen werden:

  • Ärztinnen/Ärzte für Allgemeinmedizin
  • Fachärztinnen/-ärzte für Innere Medizin
  • Fachärztinnen/-ärzte für Lungenkrankheiten