DRUCKEN

Ausland


Was nützt der schönste Aufenthalt im Ausland, wenn man erkrankt?
Auch im Ausland sind Sie im Krankheitsfall geschützt. Einerseits können sie die e-card (sofern ein Sozialversicherungsabkommen besteht) in der für das Land zuständigen Krankenkasse auf einen in diesem Land gültigen Krankenschein umschreiben lassen und eine/n Vertragspartnerin/-partner dieses Landes in Anspruch nehmen.

Andererseits besteht aber die Möglichkeit, die Krankenbehandlungskosten vorzufinanzieren und die erforderlichen Unterlagen (Original oder Duplikat) zum Zwecke der Kostenerstattung einzureichen.

In diesen Fällen benötigen wir die Unterlagen (Medikamentenverordnung, Apothekenrechnung und die saldierte Rechnung der Ärztin/des Arztes )

Um eine problemlose Bearbeitung garantieren zu können, sind nachstehend angeführte Angaben unbedingt erforderlich

  • Dienst- oder Urlaubsreise
  • Land und Währung
  • Stationäre oder ambulante Behandlung
  • Fachrichtung der Behandlerin/des Behandlers
  • Diagnose

Wurde die in Österreich ausgestellte e-card verwendet?

Auslandsbetreuungsschein/e-card
Durch die Einführung der e-card als Krankenscheinersatz ändert sich der Anspruchsnachweis über den bestehenden Krankenversicherungsschutz von Österreicherinnen und Österreichern während eines vorübergehenden Aufenthaltes in einem EU-/EWR-Mitgliedstaat und der Schweiz. Die Rückseite der e-card ist als "Europäische Krankenversicherungskarte" (EKVK) gestaltet. Sie ersetzt das Formblatt E 111 ("Urlaubskrankenschein") in jenen Staaten, in denen das EG-Recht anzuwenden ist. Dadurch entfällt die Ausstellung der Urlaubskrankenscheine.

Steht Ihnen keine gültige EKVK zur Verfügung oder wurde sie wegen Verlust gesperrt, stellt die WGKK eine Papier-Ersatzbescheinigung ("Bescheinigung als provisorischer Ersatz für die Europäische Krankenversicherungskarte") über Antrag in einem Kundencenter oder einer Beszirksstelle aus.

Mit der EKVK bzw. der provisorischen Ersatzbescheinigung können alle Sachleistungen wie Ärztinnen-/Arztbesuche oder Spitalsaufenthalte in Anspruch genommen werden, die sich während eines vorübergehenden Aufenthaltes in einem anderen EU-/EWR-Mitgliedstaat und der Schweiz, unter Berücksichtigung der Art der Leistung und der voraussichtlichen Aufenthaltsdauer, als medizinisch notwendig erweisen. Die obgenannten Anspruchsnachweise sind der/dem ausländischen Leistungserbringer/in (Ärztin/Arzt, Krankenhaus usw.) vorzulegen.