DRUCKEN

Unterstützungsfonds

Um in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen ihren Versicherten über den Rahmen der gesetzlichen und satzungsmäßigen Leistungserbringung hinaus eine finanzielle Hilfestellung bieten zu können, hat die Selbstverwaltung der Wiener Gebietskrankenkasse einen Unterstützungsfonds eingerichtet. Unter Bedachtnahme auf die Familien-, Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Antragstellerin/des Antragstellers kann der Leistungsausschuss der WGKK eine Zuwendung aus den Mitteln des Unterstützungsfonds gewähren, wenn ein Zusammenhang mit einer Leistungserbringung der WGKK besteht.

Auf die Gewährung dieser Unterstützungen besteht kein Rechtsanspruch.


up

Was kann eingereicht werden?

Es können nur Kosten eingereicht werden, die netto den Betrag von EUR 40,00 übersteigen. Folgende Leistungen werden unterstützt:

  • Die (Rest-)Kosten der/des Versicherten für Heilbehelfe und Hilfsmittel, deren tarifliche Gesamtkosten die satzungsmäßige Höchstgrenze für die Leistungserbringung der Kasse (2016: EUR 486,00) übersteigen.
  • Der Kostenanteil der/des Versicherten für einen Spitalsaufenthalt einer/eines anspruchsberechtigten Angehörigen.
  • Die Tarif-Kosten für die Neuanschaffung eines verlorenen oder gestohlenen Hörgerätes.
  • Der Patientenanteil für einen Zahnersatz (auch für Reparaturkosten) oder eine kieferorthopädische Behandlung oder tariflich nicht geregelte Kosten einer Zahnbehandlung in medizinischen Sonderfällen.

up

Was kann nicht eingereicht werden?

  • Bestattungskosten
  • Kosten für Hilfsmittel für den Arbeitsplatz oder Schulbesuch
  • Zuzahlung für Rehabilitationsaufenthalte
  • Kosten für Erholungs- oder Kuraufenthalte
  • Die Inanspruchnahme von Privatärztinnen/Privatärzten oder von privatärztlichen Leistungen
  • Aufzahlungen für persönlich gewünschte Ausführungen von Heilbehelfen und Hilfsmitteln (z.B. bei Brillen)
  • Gesetzlicher Selbstbehalt für Heilbehelfe und Hilfsmittel (auch für orthopädische Schuhe), Rezeptgebühren
  • Kostenbeitrag für Spitalsaufenthalt von Versicherten

up

Antragstellung - wer und wie?

Die/der Versicherte schickt ein mit dem Stichwort "Unterstützungsfonds" versehenes formloses Schreiben oder spricht persönlich in einer Dienststelle der Kasse vor. Ist die/der Versicherte dazu nicht in der Lage, kann die Unterschrift auch von der Sachwalterin/vom Sachwalter oder einer mit ihr/ihm im gemeinsamen Haushalt lebenden Person geleistet werden.
Anträge um Gewährung von Unterstützungen können schriftlich oder persönlich bis spätestens zwei Jahre nach Inanspruchnahme der Leistung von der Versicherten/vom Versicherten mit den entsprechenden Unterlagen eingebracht werden.

up

Welche Unterlagen sind notwendig?

  • Einkommensbelege von  allen in Hausgemeinschaft lebenden Personen (z.B. Gehaltszettel, Pensionsbescheid, Firmenpension, Auslandsrente, Unfallrente, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Kinderbetreuungsgeld, Krankengeld, Mindestsicherung)
  • Beleg über Alimente
  • Beleg über Pflegegeld
  • Mietzinsbeleg
  • Bestätigung über Mietzins- oder Wohnbeihilfe
  • Kostenvoranschlag oder Rechnung

up

Wo kann der Antrag gestellt werden?

  • Entweder in einer Bezirksstelle bzw. einem Kundencenter der Wiener Gebietskrankenkasse

oder in der für die zentrale Bearbeitung zuständigen

  • Leistungsabteilung
    10, Wienerbergstraße 15-19, Erdgeschoß, Zimmer E95
    Telefon: +43 1 601 22-2422, 2601, 2603, 3135
    Fax: +43 1 601 22-3712


Bei persönlicher Vorsprache erreichen Sie uns:

  • Montag bis Freitag von 07.00 bis 14.30 Uhr

außer an gesetzlichen Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember