WGKK: Verwaltungsaufwand der Krankenkassen liegt bei 2,4 Prozent
21.07.2010
Reischl: „BZÖ ist mit dem Thema Sozialversicherung offenbar überfordert“
„Falsche Argumente werden durch ständiges Wiederholen nicht richtiger. Die jüngsten Aussagen des BZÖ beweisen einmal mehr, dass man mit der Materie Sozialversicherung offenbar überfordert ist.“ Mit diesen Worten reagiert Ingrid Reischl, Vorsitzende der Trägerkonferenz des Hauptverbandes, auf die Ausführungen des steirischen BZÖ-Chefs und Nationalratsabgeordneten Gerald Grosz.
Diesem sind bei der Interpretation der finanziellen Eckdaten betreffend die Gebietskrankenkassen eine ganze Reihe von Fehlern unterlaufen. Besonders haarsträubend ist dabei der Hinweis, wonach mehr als die Hälfte des Schuldenstandes 2009 allein durch die hohen Personalkosten entstehen soll. Richtig ist vielmehr, dass von den angeführten rund 10.000 ArbeitnehmerInnen nur knapp 5.700 Personen in der Verwaltung der neun Gebietskrankenkassen beschäftigt sind. Die restlichen MitarbeiterInnen sind in den eigenen Gesundheitseinrichtungen der Kassen tätig - sind also direkt mit der Versorgung der PatientInnen beschäftigt. Bezogen auf das Verwaltungspersonal betragen die Kosten im Jahr 2009 rund 381 Millionen Euro.
Damit Hand in Hand geht die falsche Darstellung, wonach das Geld der Beitragszahler/innen in die Verwaltung fließt. Richtig ist vielmehr, dass der Anteil der Verwaltungskosten, gemessen am Gesamtaufwand der Gebietskrankenkassen, bei 2,43 Prozent liegt.
Am Beispiel der Wiener Gebietskrankenkasse zeigt sich, dass für die Bereiche Ärztliche Hilfe, Heilmittel und Anstaltspflege insgesamt 97 Prozent der Beiträge aufgewendet werden.
Reischl abschließend: „Ich würde Herrn Grosz empfehlen, die Sommermonate für einen Rechenkurs zu nutzen.“
Rückfragehinweis für MedienvertreterInnen:
Wiener Gebietskrankenkasse
Mag. Evelyn Holley-Spieß
Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Wienerbergstraße 15-19
1100 Wien
Telefon: +43 1 601 22-2254
E-Mail: evelyn.holley-spiess@wgkk.at
www.wgkk.at
Reischl: „BZÖ ist mit dem Thema Sozialversicherung offenbar überfordert“
„Falsche Argumente werden durch ständiges Wiederholen nicht richtiger. Die jüngsten Aussagen des BZÖ beweisen einmal mehr, dass man mit der Materie Sozialversicherung offenbar überfordert ist.“ Mit diesen Worten reagiert Ingrid Reischl, Vorsitzende der Trägerkonferenz des Hauptverbandes, auf die Ausführungen des steirischen BZÖ-Chefs und Nationalratsabgeordneten Gerald Grosz.
Diesem sind bei der Interpretation der finanziellen Eckdaten betreffend die Gebietskrankenkassen eine ganze Reihe von Fehlern unterlaufen. Besonders haarsträubend ist dabei der Hinweis, wonach mehr als die Hälfte des Schuldenstandes 2009 allein durch die hohen Personalkosten entstehen soll. Richtig ist vielmehr, dass von den angeführten rund 10.000 ArbeitnehmerInnen nur knapp 5.700 Personen in der Verwaltung der neun Gebietskrankenkassen beschäftigt sind. Die restlichen MitarbeiterInnen sind in den eigenen Gesundheitseinrichtungen der Kassen tätig - sind also direkt mit der Versorgung der PatientInnen beschäftigt. Bezogen auf das Verwaltungspersonal betragen die Kosten im Jahr 2009 rund 381 Millionen Euro.
Damit Hand in Hand geht die falsche Darstellung, wonach das Geld der Beitragszahler/innen in die Verwaltung fließt. Richtig ist vielmehr, dass der Anteil der Verwaltungskosten, gemessen am Gesamtaufwand der Gebietskrankenkassen, bei 2,43 Prozent liegt.
Am Beispiel der Wiener Gebietskrankenkasse zeigt sich, dass für die Bereiche Ärztliche Hilfe, Heilmittel und Anstaltspflege insgesamt 97 Prozent der Beiträge aufgewendet werden.
Reischl abschließend: „Ich würde Herrn Grosz empfehlen, die Sommermonate für einen Rechenkurs zu nutzen.“
Rückfragehinweis für MedienvertreterInnen:
Wiener Gebietskrankenkasse
Mag. Evelyn Holley-Spieß
Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Wienerbergstraße 15-19
1100 Wien
Telefon: +43 1 601 22-2254
E-Mail: evelyn.holley-spiess@wgkk.at
www.wgkk.at

