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Welt-Nichtraucher-Tag: WGKK informiert über Angebote für den Rauch-Stopp
21.05.2012

Spektrum reicht von Einzel- über Gruppentherapie bis hin zur stationären Raucherentwöhnung
Jede zweite Raucherin bzw. jeder zweite Raucher möchte ihr bzw. sein Rauchverhalten ändern und jede bzw. jeder Fünfte möchte völlig von der Zigarette loskommen. Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite.

Wer etwa das persönliche Gespräch und medizinische Hilfe sucht, kann einen Termin mit einer Raucherberaterin bzw. einem Raucherberater in einem der vier Gesundheitszentren vereinbaren. Dabei wird dann die weitere Vorgehensweise (z.B. Einzel- oder Gruppentherapie) besprochen. Bei Bedarf können auch psychotherapeutische Angebote, wie bspw. autogenes Training oder eine Ernährungsberatung, in Anspruch genommen werden. Die Beratung und (nichtmedikamentöse) Therapie sind kostenlos. Es muss lediglich die e-card mitgebracht werden.

Darüber hinaus können sich aufhörwillige Raucherinnen und Raucher im Gesundheitszentrum Wien-Süd im IKAR (Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Antirauchtherapie) beraten lassen. Bei dem von der WGKK ins Leben gerufenen Programm führen Ärztinnen und Ärzte der WGKK die Betroffenen durch eine fachärztliche Untersuchungsserie. Nach Vorliegen diverser Befunde wird ein maßgeschneidertes Therapieprogramm (einzeln oder in der Gruppe) zusammengestellt.

WGKK berät auch Betriebe
Für schwer tabakabhängige Menschen, die bereits Folgeerkrankungen haben, ermöglicht die WGKK eine dreiwöchige stationäre Rauchertherapie im Grazer Josefhof. Das Programm umfasst dabei drei Stufen: Erkennen von Ursachen, Erarbeiten von Alternativen und Vorbereitung für das Leben zu Hause.
Nach Ende des Aufenthalts können die ehemaligen Raucherinnen und Raucher ein Jahr lang ärztliche Nachbetreuung im Rahmen eines monatlich stattfindenden Raucher-Jour-fixe in Anspruch nehmen, um das Rückfallrisiko zu minimieren.

Die WGKK bietet aber nicht nur Einzelpersonen Unterstützung an, sondern berät auch Betriebe, die sich für das Thema Rauch-Stopp interessieren. So gibt es etwa Motivationsvorträge zur Raucherentwöhnung, bei denen u. a. über die Gefahren des Rauchens, die Entstehung des Suchtverhaltens und die Erstellung einer Entwöhnstrategie plus deren Vor- und Nachteile gesprochen wird. Weiters bietet die WGKK in den Unternehmen eine ambulante Entwöhnungstherapie für Raucherinnen und Raucher an.

Neben all diesen Angeboten gibt es auch kostenlose Broschüren zu den Tabakentwöhnungsangeboten der WGKK, die in Betrieben, Ordinationen oder Schulklassen verteilt werden können.

Hier die Kontaktadressen für aufhörwillige Raucherinnen und Raucher:

Raucherberatung in den Gesundheitszentren:
  • Gesundheitszentrum Wien-Süd
    Dr. Dietmar Windisch
    1100 Wien, Wienerbergstraße 13
    Telefon: +43 1 601 22-2165
Dr. Windisch ist auch die Kontaktperson für IKAR und die stationäre Raucherentwöhnung.
  • Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf
    Dr. Herbert Nell
    1060 Wien, Mariahilfer Straße 85–87
    Telefon: +43 1 601 22-40696
  • Gesundheitszentrum Wien-Mitte
    Dr.in Waltraud Kellner
    1030 Wien, Strohgasse 28
    Telefon: +43 1 601 22-40345
  • Gesundheitszentrum Wien-Nord
    Dr.in Ingrid Schulz
    1210 Wien, Karl-Aschenbrenner-Gasse 3
    Telefon: +43 1 601 22-40229

Rauchfrei im Betrieb:
E-Mail: gesundheitsfoerderung@wgkk.at
Telefon: +43 1 601 22-3777

Broschürenservice:
Telefon: +43 1 601 22-2119
Fax: +43 1 601 22-2135
E-Mail: office.oea@wgkk.at

Rückfragehinweis:
Wiener Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Mag.a Regine Bohrn
Wienerbergstraße 15–19
1100 Wien
Tel.: +43 1 601 22-1351
Fax: +43 1 601 22-2135
E-Mail: regine.bohrn@wgkk.at
www.wgkk.at
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