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Gesundheitszentren

Allgemeines

Das in den Nachkriegsjahren entwickelte Konzept sah vor, Kleinstambulatorien aufzulassen und dafür große Gesundheitszentren zu schaffen. Diese sollten in ärztlich unterversorgten Gegenden errichtet werden. Aus diesem Grund wurde für das Gebiet links der Donau das Gesundheitszentrum Wien-Nord und für die südlichen Bezirke Wiens das Gesundheitszentrum Wien-Süd gebaut. Das bereits bestehende Gesundheitszentrum Wien-Mitte im 3. Bezirk wurde großzügig umgebaut und die ehemalige Bezirksstelle bzw. das Zahnambulatorium Mariahilf wurde zu einem im Zentrum Wiens befindlichem Gesundheitszentrum (Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf) erweitert, welches zusätzlich durch die Jugendlichenuntersuchungsstelle und durch das Gesundheitszentrum für Psychotherapie aufgewertet wurde. Ebenso wurde das ehemalige Ambulatorium Andreasgasse renoviert und zu einem hoch spezialisierten mit modernsten Geräten ausgestatteten Institut für Physikalische Medizin (Gesundheitszentrum Physiko) umfunktioniert. Der Westen Wiens wird durch die Ambulanzen des Hanusch-Krankenhauses versorgt.

Diese Gesundheitszentren, in denen eine Vielzahl verschiedener Fachambulanzen zusammengefasst und nach dem modernsten mediznisch-technischen Standard ausgestattet sind, ergänzen die gesundheitliche Betreuung durch unsere Vertragspartner/innen.

Sie stehen nicht in Konkurrenz zu den frei praktizierenden Ärztinnen und Ärzten, sondern sollen deren Tätigkeit sinnvoll ergänzen. In enger Zusammenarbeit einerseits mit den Vertragsärztinnen und -ärzten und andererseits mit den Spitälern müsste es möglich sein, die ökonomischste Betreuung unserer Versicherten zu erreichen, die Verweildauer in den Krankenhäusern zu reduzieren und in Gesundheitszentren vornehmlich jene Untersuchungen und Behandlungen durchzuführen, die bisher ausschließlich den Spitälern vorbehalten waren, dort aber unnötiger Weise viele Spitalsbetten blockierten.

Im Bestreben, den Versicherten (sowie deren nahen Angehörigen) der Wiener Gebietskrankenkasse und selbstverständlich auch eines jeden anderen Krankenversicherungsträgers die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten, betreibt die Wiener Gebietskrankenkasse neben dem Hanusch-Krankenhaus, eine Reihe von eigenen Gesundheitseinrichtungen, wie zB vier Großgesundheitszentren, das Institut für Physikalische Medizin, das Gesundheitszentrum f. Psychotherapie, Zahngesundheitszentren und ein Gesundheitszentrum für Kinder.

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