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WGKK: Das hat die Wiener Gebietskrankenkasse im Jahr 2009 für ihre Versicherten geleistet
28.12.2009

Konstant niedrige Verwaltungskosten trotz hoher Verwaltungs- und Verrechnungsleistung

Die Verwaltungskosten der Gebietskrankenkassen sind minimal. Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) gibt nach aktuellsten Berechnungen 2009 weniger als 2,2 Prozent ihrer Gesamtausgaben für die Verwaltung aus – genauso wenig wie 2008. Die übrigen 97,8 Prozent fließen somit auch im zu Ende gehenden Jahr größtenteils in Leistungen für die Versicherten.

Was aber leistet „die Verwaltung“ konkret für die Versicherten? Die MitarbeiterInnen der Wiener Gebietskrankenkasse blicken Ende 2009 auf ein arbeitsreiches Jahr zurück – und auf eine große Zahl erledigter Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden.

Zentrale Verwaltung, KundInnencenter und Bezirksstellen
  • 3.300 Anrufe pro Tag haben die acht Mitarbeiterinnen der WGKK-Telefonzentrale durchschnittlich entgegengenommen, bearbeitet oder weiterverbunden. Das sind mehr als 400 Anrufe pro Tag und Mitarbeiterin.
  • 1,16 Millionen Menschen wandten sich 2009 mit ihren Anliegen an die WGKK-Bezirksstellen und KundInnencenter.
  • 15.100 werdende Mütter wurden in den Außenstellen in Sachen Wochengeld betreut.
  • 32.000 KundInnenkontakte zählte die Gruppe Leistungserbringung (Bewilligung und Kostenerstattung von Heilbehelfen und Hilfsmitteln, Heimdialyse, Hauskrankenpflege und vieles mehr).
  • 7.000 Menschen wandten sich persönlich an den Europa- und Vertragsstaatenservice. 75.000 Anträge, Bewilligungen u.v.m. wurden postalisch erledigt.
  • In 4.300 Fällen konnte die Ombudsstelle weiterhelfen.
Korrekte An- und Abmeldung
Die Wiener Gebietskrankenkasse ist der größte österreichische Krankenversicherungsträger und betreut rund eine Million Versicherte und 400.000 Angehörige. Sie gewährleistet den Versicherungsschutz ihrer KundInnen zu sozial gestaffelten Konditionen. Das bedeutet einen hohen Verwaltungs- und Verrechungsaufwand:
  • Mehr als eine halbe Million An- bzw. Abmeldungen zur Pflichtversicherung wurden im Jahr 2009 jeweils durchgeführt.
  • Die Kasse sorgt dafür, dass die arbeitende Bevölkerung korrekt angemeldet ist: Rund 7.000 Betriebe wurden im abgelaufenen Jahr dahingehend überprüft.
Eigene medizinische Einrichtungen und Pandemie-Impfung
Hunderttausende Menschen erhielten ärztliche Hilfe in den vier poliklinischen Gesundheitszentren, dem Gesundheitszentrum Physiko und den acht Zahngesundheitszentren der WGKK sowie im Hanusch-Krankenhaus:
  • 885.000 Behandlungen haben Ärztinnen und Ärzte in den WGKK-eigenen Gesundheitszentren und in den Zahngesundheitszentren durchgeführt.
  • 31.000 PatientInnen wurden 2009 im Hanusch-Krankenhaus stationär betreut.
  • Mit über 390.000 ambulanten Behandlungen half man im Hanusch-Krankenhaus kranken oder verletzten Personen.
2009 brachte auch die erste österreichweite Pandemie-Impfung. Die WGKK stellt wienweit die größte Impfkapazität zur Vorbeugung gegen die Neue Grippe A/H1N1v („Schweinegrippe“) bereit:
  • Seit Beginn der Impfaktion am 9. November waren in den insgesamt fünf Impfzentren der WGKK täglich etwa zehn ImpfärztInnen im Einsatz.
  • 47.000 Personen ließen sich zwischen 9. November und 23. Dezember 2009 bei der WGKK gegen die Neue Grippe impfen.
Besuch bei Ärztin oder Arzt, Medikamente, Krankentransporte
Die Kasse sorgt dafür, dass die Versicherten ihre Leistungen bekommen und die VertragspartnerInnen ihr Geld. In diesem Rahmen wurden 2009 …
  • 74 Millionen ärztliche Leistungen mit rund 2.000 VertragspartnerInnen (ÄrztInnen, Institute, TherapeutInnen und Vereine) abgerechnet. Dazu kamen rund 430.000 Rechnungen von WahlärztInnen.
  • 21,8 Millionen Heilmittelpackungen abgerechnet, die in rund 1.250 öffentlichen und 930 Hausapotheken abgegeben wurden.
  • rund 760.000 Krankentransporte finanziert und verrechnet.
Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Riedel
WGKK-Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (+43 1) 601 22-1351
E-Mail: andrea.riedel@wgkk.at
www.wgkk.at
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