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Herzüberwachung - Coronary Care Unit (CCU)


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Team

Das Team der Herzüberwachung

Fachbereichsleitung:
FÄ Dr.in Cosima Wandaller, MBA
Fachärztin für Innere Medizin
Zusatzfach Kardiologie
Zusatzfach Internistische Intensivmedizin 

Pflegeleitung:
DGKP Reinhold Huber

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Allgemeine Information

Telefonnummer: +43 1 910 21-85250
Fax: + 43 1 910 21-85259
Besuchszeiten: täglich 13 bis 19 Uhr

Patientinnen/Patienten, die an der kardiologischen Überwachungsstation (Herzüberwachung, CCU - Coronary Care Unit) des Hanusch-Krankenhauses stationär aufgenommen sind, bedürfen aufgrund ihrer intensiverer ärztlicher als auch pflegerischer Betreuung. Täglich muss die Versorgung instabiler Patientinnen und Patienten auch am Akutinterventionstag vor und nach Koronarangiographie erfolgen und auch die Zusammenarbeit mit der Rettung, sei es bodengebunden oder mittels Rettungshubschrauber, verlangt die Weiterbehandlung überwachungspflichtiger Patientinnen und Patienten. Die interventionelle Kardiologie hat im Hanusch-Krankenhaus einen großen Stellenwert. Zahlreiche Patientinnen und Patienten mit Myokardinfarkt werden schnellstmöglich professionell durch ein erfahrenes Ärzte- und Pflegeteam auf der Herzüberwachung versorgt.

Die Patientenzufriedenheit ist uns ein besonderes Anliegen. Unser Ziel ist eine schnelle Diagnosestellung und Therapieeinleitung. Die individuellen Bedürfnisse der Einzelnen/des Einzelnen stehen im Vordergrund.

Die kardiologische Überwachungsstation verfügt über 7 Betten, von denen eine Position als Beatmungseinheit für Intensivpatientinnen und Intensivpatienten zur Verfügung steht.

Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit 9 Patientinnen/Patienten mittels Telemetrie zu überwachen, die auf der Normalstation betreut werden.

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Behandlungsschwerpunkte

Folgende Erkrankungen, die stetiger Überwachung bedürfen, werden auf der kardiologischen Überwachungsstation betreut:

Erkrankungen des Herzkreislaufsystems

Akuter Herzinfarkt mit Komplikationen, kardiogener Schock, komplexe Arrhythmien, die Monitoring und Interventionen erfordern, akute Herzinsuffizienz mit Ateminsuffizienz und/oder Benötigung von hämodynamischer Unterstützung, hypertensive Notfälle, instabile Angina pectoris mit Rhythmusstörungen, hämodynamischer Instabilität oder perstierendem Thoraxschmerz, Herzkreislaufstillstand, Herzbeuteltamponade oder Konstriktion mit hämodynamischer Instabilität, dissezierendes Aortenaneurysma.

Erkrankungen des Atemwegssystems

Akute Ateminsuffizienz, erforderliche Atemunterstützung, Pulmonalembolie mit hämodynamischer Instabilität, Patientinnen/Patienten die eine Atmungsverschlechterung zeigen, Beatmung und verstärkte Pflege, die in weniger gut ausgerüsteten Abteilungen nicht möglich ist, massive Hämoptysen, Ateminsuffizienz mit drohender Intubation.

Gastrointestinale Störungen

Lebensbedrohliche gastrointestinale Blutung inkl. Hypotonie, Angina, schwere Pankreatitis.

Endokrinologische Erkrankungen

Diabetische Ketoazidose, Thyreotoxikose, hyperosmolarer Zustand mit Koma und/oder hämodynamischer Instabilität, schwere Hyperkalzämie, Hypo/Hypernatriämie, Hypo/Hyperkaliämie mit Rhythmusstörungen.

Verschiedene Erkrankungen

Septischer Schock mit hämodynamischer Instabilität, hämodynamische Überwachung.

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Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum umfasst die Überwachung, Therapie, Diagnostik und Pflege:

Überwachungsmöglichkeit bei jeder Patientenposition

EKG-Monitoring, Sauerstoffsättigung (SpO2), Atemfrequenz, nicht invasive und invasive Blutdruckmessung (NIBP, IBP), zentralvenöses Druckmonitoing (ZVD), hämodynamisches Monitoring (PICCO), Temperaturmessung, Analyse relevanter Blutbefunde im eigenen Notfallslabor (Blutgasanalysegerät)

Therapiemöglichkeiten

  • Applikation von Medikamenten mittels Perfusoren und Volumspumpen, Verabreichen von Ernährung parenteral (über liegenden ZVK), enteral (über liegende MS, im Bolus oder kontinuierliche Gabe über Pumpe)
  • Aufrechterhalten und Stützen des Kreislaufes (inkl. Katecholamingabe, Levosimendan, Volumenmanagement)
  • Nicht invasive Atemtherapie
  • Invasive Beatmung und Kapnometrie
  • Therapeutische Hypothermie nach Herzkreislaufstillstand
  • IABP (intraaortale Ballonpumpe)
  • Externer Schrittmachertherapie  (C-Bogen-Durchleuchtung)
  • Implantation von Loop-Recordern
  • Legen folgender Zugänge: zentralvenöse Katheter (auch als ambulante Tätigkeit für stationäre Patienten an der Abteilung) und Arterienkatheter
  • Medikamentöse und elektrische Kardioversion inkl. Nachbetreuung
  • Pleurapunktionen
  • Aszitespunktionen
  • Perikardpunktion
  • Brochoskopie in Kooperation  mit der Lungenabteilung
  • Sonographie (Herz/ Gefäße/ Abdomen)
  • Psychosomatische Betreuung
  • Physiotherapie

Diagnostik

  • Echokardiographie
  • Gefäßultraschall
  • Abdomen/Thoraxschall
  • Röntgenuntersuchungen
  • Bronchoskopie in Kooperation mit der Lungenabteilung

Pflegekompetenz

  • Grundpflege und Untersuchungsvorbereitungen
  • Unterstützung bei Therapie Maßnahmen
  • Postinterventionelle Nachsorge
  • Betreuung schwerkranker Patienten
  • Gespräche mit Angehörigen

Die Bandbreite der betreuten Patientinnen/Patienten reicht von der/vom mobilen, selbständigen Patientin/Patienten, welche/welcher auch überwachungspflichtig sein kann, bis hin zur/zum beatmungspflichtigen, sedierten Intensivpatientin/Intensivpatienten, bei der/dem die gesamte Betreuung vom Personal übernommen werden muss.