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Notfall/Anästhesiealarm


3er-Collage aus Bildern von Güdeltuben, Notfallmedikamenten sowie eines Notfallrucksacks.

Herzalarm
Bei Auftreten eines Herz-Kreislaufstillstandes oder anderen Notfällen in unserem Krankenhaus wird unser Anästhesieteam im Rahmen des "Herzalarms" gleichzeitig mit den Kardiologinnen und Kardiologen des Hauses verständigt. Somit können wir innerhalb weniger Minuten in jedem Bereich unseres Krankenhauses einsatzbereit sein.
So gewährleisten wir durch interdisziplinärer Zusammenarbeit eine für die Patientinnen und Patienten optimale Akutversorgung.
Nach Stabilisierung der Patientinnnen und Patienten werden der Transport auf unsere Intensivstation und weitere therapeutische und diagnostische Maßnahmen organisiert. Kardiologische Notfälle werden nach Möglichkeit auf der Herzüberwachung weiter versorgt.

Anästhesiealarm
Für rein anästhesiologische Notfälle wie zum Beispiel die akute Atemnot wurde ein spezieller "Anästhesiealarm" etabliert.

Schockraumalarm
Im Falle der Ankündigung schwerstverletzter Patientinnen und Patienten über den unfallchirurgischen Schockraum wird "Schockraumalarm" ausgelöst. Hier erfahren wir bereits wenige Minuten vor Eintreffen der Patientinnen und Patienten deren Zustand und können bedarfsgerecht vorausplanen. Sollte es sich dabei um einen luftgebundenen Transport handeln, nehmen wir gemeinsam mit der/dem diensthabenden Unfallchirurgin/Unfallchirurgen die Patientin/den Patienten auf dem Hubschrauberlandeplatz in Empfang und kümmern uns um deren weiteren Stabilisierung.

Geburtshilflicher Alarm
Bei Zwischenfällen im geburtshilflichen Bereich, sei es dass ein Neugeborenes Hilfe braucht oder eine Geburt unmittelbar durch einen Kaiserschnitt behandelt werden muss, werden wir verständigt und setzen entsprechenden Maßnahmen.

Regelmäßige Schulungen und Simulationstrainings nach den europäisch geltenden Richtlinien (ERC-Richtlinien) gewährleisten eine optimale medizinische Behandlung.
Deshalb organisiert unser anästhesiologisches Reanimationsteam regelmäßige Trainings. Diese finden vor Ort (z.B. Schockraum, Kreissaal, Intensivstation, OP-Bereich) statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Trainings setzten sich aus allen Fachgruppen zusammen. Nur so kann die Zusammenarbeit und die Effizienz beim Handling von Notfällen verbessert werden.