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Geschichte


Hanusch-Krankenhaus anno 1931

HKH anno 1931


Das heutige Hanusch-Krankenhaus - ursprünglich Erzherzog Rainer Spital genannt - wurde in den Kriegsjahren 1914 und 1915 errichtet. Dies geschah sehr unauffällig und von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, da die Widmung eindeutig militärisch war. Es sollte aber nicht nur ein Lazarett entstehen, sondern ein Militärspital, das auch dem Standardbewusstsein der K. u. K. Offiziere entsprechen sollte.

Die Architekten Heinrich Schmid und Hermann Aichinger, waren Schüler Otto Wagners und haben das Krankenhaus entworfen. Stilistisch ist der ursprüngliche Spitalsbau also der Wiener Moderne am Übergang vom Historismus zum Jugendstil zuzuordnen.

Seit Juni 1945 führt die Wiener Gebietskrankenkasse das Spital im Auftrag der Republik Österreich. Anlässlich dieser Übernahme wurde es in "Hanusch Krankenhaus" umbenannt.

Ferdinand Hanusch (1866 - 1923) war Gewerkschafter und ab 1918 Sozialminister der 1. Republik. Im Zuge des Öffentlichkeitsrechtes (1981) wurde die Wiener Gebietskrankenkasse auch zum Eigentümer des Spitals.